Der Zweite Weltkrieg dauerte von 1939 bis 1945. Er begann am 1. September 1939, als deutsche Truppen das benachbarte Polen überfielen. Die Nationalsozialisten wollten, dass Deutschland wieder groß und mächtig wurde. Sie wollten die Bestimmungen des Versailler Friedensvertrages, der nach dem Ersten Weltkrieg die Macht Deutschlands begrenzte, nicht mehr akzeptieren. 

Deutschland war mit Italien und Japan verbündet (man nannte sie die „Achsenmächte"). Die Gegner der Achse waren vor allem Großbritannien, Frankreich, die Sowjetunion und die USA. Insgesamt waren an diesem weltweit geführten Krieg 27 Nationen beteiligt. Zunächst gelang es den deutschen Truppen, die meisten europäischen Länder zu erobern. Doch besiegen konnte Deutschland seine Gegner nicht. Im Jahr 1941 traten die USA in den Krieg gegen Deutschland ein. Zusammen mit seinen Verbündeten - das waren die sogenannten Alliierten - befreiten sie die Gebiete, die von den deutschen Armeen besetzt worden waren. Die deutschen Truppen wurden besiegt. Hitler beging am 30. April 1945 in Berlin Selbstmord. Deutschland kapitulierte (gab auf) am 8. Mai, und am 9. Mai 1945 waren die Kämpfe in Europa beendet.

Insgesamt hat der Zweite Weltkrieg über 60 Millionen Tote gefordert.

Besondere Aspekte des Krieges

Soldaten im Krieg: Die Nationalsozialisten gründeten 1935 die Wehrmacht, dazu gehörten Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe. Ab 1938 stand Hitler an der Spitze der Wehrmacht. Insgesamt gab es schätzungsweise 18 Millionen deutsche Soldaten. Die 900.000 Soldaten der Waffen-SS waren besonders grausam und waren vom Nationalsozialismus sehr überzeugt. Weil deutsche Soldaten sowie Polizei und SS-Einheiten ganze Bevölkerungsgruppen in den besetzten Ländern ermordeten, wird die Kriegsführung der Wehrmacht auch „Vernichtungskrieg“ genannt.

Luftschutz und Luftkrieg: Den Nationalsozialisten war schon früh klar, dass der Bombenkrieg aus der Luft eine entscheidende Rolle spielen würde. So wurden 80.000 Warnsirenen in ganz Deutschland aufgebaut, und es gab regelmäßige Übungen für den Ernstfall bei einem Luftangriff. Seit 1941 hatten amerikanische und britische Flugzeuge Industrieanlagen und Zentren in großen deutschen Städten bombardiert. Europäische Großstädte wie London, Warschau, Rotterdam und Belgrad wurden durch die Deutschen zerstört.

Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter waren Kriegsgefangene aus anderen Ländern, Zivilisten oder Häftlinge aus Konzentrationslagern. Sie wurden zur Arbeit gezwungen und wurden behandelt wie Sklaven. Ende 1944 arbeiteten mehr als 7,5 Millionen ausländische Arbeitskräfte, davon ein Drittel Frauen, für geringe Bezahlung oder auch ohne Lohn in fast allen Bereichen der deutschen Wirtschaft.

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Ort: Hinrich-Schmalfeldt-Str. 30, Litfasssäule

Ort: Bürgermeister-Smidt-Str. 212 (Werkstatt 212)

Ort: Nordstr. 10 (Amtsgericht)

Ort: Schillerstr. 87 (Humboldtschule)

Ort: Friedrich-Ebert-Str. 10 (Wilhelm-Raabe-Schule)

Ort: Debstedter Weg 84 (Fritz-Husmann-Schule)

Ort: Parkstr. 15 (Parkhaus Vitalclub)

Ort: Georgstr. 44a (Alevitischer Kulturverein)

Ort: Bürgermeister-Smidt-Str. 45 (Große Kirche)

Ort: Am Leher Tor 1a (Beratungszentrum BEW)

Anrede

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