Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) war allgegenwärtig. In jedem Ort in Deutschland hatte die NSDAP nun eine Ortsgruppe mit einem Ortsgruppenleiter, der den Bürgermeister überwachte. 

Alle anderen Parteien wurden verboten. Stattdessen wurden durch Einschüchterung und Terror diejenigen Menschen, die andere Meinungen hatten, unterdrückt, gefangengenommen und oft ermordet.

Politische Gegner und Gegnerinnen wurden aus ihren Ämtern verdrängt und Anhänger und Anhängerinnen von Adolf Hitler übernahmen wichtige Positionen.

Der Hitlergruß mit dem ausgestreckten rechten Arm und die Worte „Heil Hitler!“ wurden 1933 zur Pflicht für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst. Auch in den Schulen musste so gegrüßt werden. Auch in der Schule ging es nun vorrangig um politische Erziehung. Die Nationalsozialisten wollten, dass Kinder weniger lernen, stattdessen vielmehr beeinflusst werden. Dabei ging es um die Interessen der Partei, blinden Gehorsam und durchtrainierte Körper, also alles, was Soldaten brauchen, um beim Militär und im Krieg gut zu funktionieren.

Überall hingen Hakenkreuzfahnen und Bilder von Hitler. Überall fanden Aufmärsche und Versammlungen statt, auf denen die Bevölkerung Hitler zujubelte. Diese sollten Gemeinschaftserlebnisse schaffen und die Menschen in nationalsozialistische Aktivitäten einbinden.

Gleichzeitig wollte der nationalsozialistische Staat die Jugend auch außerhalb der Schule für sich gewinnen. Plakate warben für die Hitlerjugend. Viele traten begeistert bei, manche nur, weil es fast alle anderen taten. Seit 1936 war die Mitgliedschaft eine Pflicht. 

Der Reichspropagandaminister bestimmte, was in den Zeitungen geschrieben werden durfte, welche Filme zu sehen waren und was im Radio gesendet wurde. Die Nationalsozialisten wollten die Menschen kontrollieren und manipulieren. Alle sollten „gleichgeschaltet“ werden. Gleichschaltung bedeutete: Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ordneten sich den neuen Regeln des Nationalsozialismus unter. Vereine und Organisationen mussten sich zum Dritten Reich bekennen. Dazu war nicht immer Zwang nötig. Viele lösten sich freiwillig auf, weil sie mit den Zielen der NSDAP einverstanden waren. Wer dennoch Kritik übte, musste mit Strafen oder Verfolgung rechnen.

Die Geheime Staatspolizei, kurz Gestapo, galt als eines der wichtigsten Herrschaftsinstrumente des Nationalsozialismus. Wesentliche Aufgaben der Gestapo waren die Überwachung der Bevölkerung, die Verfolgung der Gegner des Nationalsozialismus, und aus rassistischen Gründen insbesondere Juden.

Hier(PDF 264,0 KB)ReadSpeaker docReader Icon finden Sie eine Übersicht der Buslinien und Haltestellen zu den einzelnen Stationen. 

Ort: Hinrich-Schmalfeldt-Str., Stadthaus 6

Ort: Uferstr. 18

Ort: Eingang Stadttheater

Ort: Theodor-Heuss-Platz

Ort: An der Geeste, Treppe zur Geestebrücke

Ort: Hafenstr. 156 (Radio Weser TV)

Ort: Schillerstr. 87 (Humboldtschule)

Ort: Wiener Str. 3 (Lloyd Gymnasium)

Ort: Kehdinger Str. 5

Lange Straße 119 (Gewerbeaufsichtsamt)

Anrede

* Pflichtfeld