Die Gambe, zu deutsch auch Knie- oder Schoßgeige genannt, ist die Sammelbezeichnung für eine Familie historischer Streichinstrumente.

Die Gambe wird, wie auch die modernen Streichinstrumente in allen Stimmlagen gebaut und im Gegensatz zur Violine (Armgeige) zwischen den Beinen oder auf dem Schoß gehalten. Der Hals ragt dabei nach oben, ähnlich der Haltung beim Violoncellospiel.

Die Gambe ist in der Regel mit fünf bis sechs Saiten bezogen und in einer Terz- Quart- Stimmung intoniert.
Auf dem Griffbrett finden sich wie bei der Gitarre Griffbünde. Mit dem Aufkommen des Violoncellos und des Kontrabasses verlor die Gambe im 18. Jahrhundert immer mehr an Bedeutung. Durch die historische Aufführungspraxis im 20. Jahrhundert erlebt die Gambe allerdings heute eine Wiederentdeckung im Konzertleben.

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