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Zahlen und Fakten - Bilanz der Feuerwehr Bremerhaven

Stadtrat Jörn Hoffmann stellt den Jahrespressebericht 2016 vor.

(ZIM) Stadtrat Jörn Hoffmann, Dezernent der Feuerwehr Bremerhaven stellte heute den Jahrespressebericht 2016 vor.

Die Feuerwehr Bremerhaven besteht aus der Berufsfeuerwehr und den drei Freiwilligen Feuerwehren aus Lehe, Weddewarden und Wulsdorf. Insgesamt stehen 344 Einsatzkräfte zur Verfügung.

2016 verzeichnete die Feuerwehr Bremerhaven 23.002 Einsätze. Durchschnittlich wurden die Einsatzkräfte zu 63 Einsätzen pro Tag beziehungsweise alle 23 Minuten alarmiert. Der Rettungsdienst führte alleine 20.836 Einsätze durch.

Die Feuerwehr Bremerhaven hat sich in den letzten Jahren weiter zu einem modernen Dienstleister entwickelt. Mittlerweile sind 276 Mitarbeiter - davon 258 Einsatzkräfte - bei der Berufsfeuerwehr Bremerhaven beschäftigt. Rund 56 Prozent der Planstellen werden über vertraglich abgesicherte Dienstleistungen finanziert. Hierzu zählen u.a. die Verträge zur Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung im stadtbremischen Überseehafengebiet, die Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung auf Autobahnabschnitten des Landkreises Cuxhaven sowie die Dienstleistungen im Rettungsdienst, der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe und der Feuerwehrakademie.

Für die Sicherheit der Bremerhavener Bevölkerung wird voraussichtlich ab Juli 2017 auch das zweite Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) rund um die Uhr besetzt. Die ärztliche Besetzung wird über das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide sichergestellt. Der qualifizierte Krankentransport wird im Laufe des Jahres komplett an private Krankentransportunternehmen abgegeben. Dadurch kann sich die Feuerwehr Bremerhaven gänzlich auf die lebensbedrohlichen Einsätze, die Notfallrettung, konzentrieren. Die Sicherstellung der Notfallrettung in der Stadt Bremerhaven bleibt alleinige Aufgabe der Feuerwehr. Dazu werden derzeitig mindestens zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und fünf Rettungstransportwagen vorgehalten und täglich besetzt.

Die Feuerwehr Bremerhaven setzt sich seit Jahren mit der zunehmenden Gewalt gegen Einsatzkräfte, besonders im Rettungsdienst auseinander. Seit Jahren wird massiv auf präventive Maßnahmen gesetzt. Unter anderem wurden die Einsatzkräfte im Deeskalationstraining geschult, alle Rettungswagen mit Videoüberwachung des Umfeldes ausgestattet und ein verbessertes Notrufsystem für Notfälle eingeführt. Der Dezernent der Feuerwehr Jörn Hoffmann: „Es gibt keine Toleranz gegenüber den Tätern. Jeder Angriff wird von uns zur Anzeige gebracht.“ Hoffmann berichtete, dass 2017 bereits zwei Übergriffe zu verzeichnen sind.

Jahrespressebericht 2016

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