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Wo Möwen Pommes naschen und Engländer kochen können - Neue Imagekampagne „Unglaublich. Bremerhaven.“

Mit der Kampagne „Unglaublich. Bremerhaven.“ werben die Wirtschaftsförderung BIS und die Städtische Wohnungsgesellschaft STÄWOG gemeinsam dafür, die Seestadt als Ort zum Wohnen, Arbeiten, Leben oder Studieren zu wählen.

Mit einem Internetauftritt und verstärkten Social-Media-Aktivitäten wollen die Kooperationspartner das Lebensgefühl in der Stadt am Meer authentisch nach außen transportieren.

Beruflich wie privat bekommen viele Bremerhavenerinnen und Bremerhavener, wenn sie auswärtigen Gästen ihre Stadt zeigen, oft zu hören: „Unglaublich, was Bremerhaven alles zu bieten hat, das wussten wir nicht.“ Daher ist es Zeit, neue Wege zu gehen um veraltete Vorurteile über Bremerhaven aufzubrechen und die überraschenden Seiten der Stadt herauszuarbeiten. In den nächsten Monaten kommen im Rahmen einer Kampagne Menschen über ihre alte oder neue Heimat zu Wort. Auf der Website www.unglaublich.bremerhaven.de sowie via Instagram und Facebook werden inspirierende Stories verbreitet, die den Blick auf Bremerhaven verändern.

Starke Wirtschaft und exzellente Wissenschaft am Deich

Bremerhaven ist eine Stadt der kurzen Wege mit engagierten großen Branchenleuchttürmen wie zum Beispiel namhaften Lebensmittelproduzenten und führenden Logistikunternehmen aber auch kleineren Arbeitgebern in speziellen Nischen, die sich mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb von innovativen Lebensmittelprodukten befassen. Oder auch Firmen, die erfolgreich an neuen und nachhaltigen Verpackungs- und Isolierkonzepten arbeiten. An der Hochschule Bremerhaven gibt es ganz besondere Studiengänge, die Forschungslandschaft ist einzigartig.

Oberbürgermeister Melf Grantz: „Wir wollen und müssen mehr zeigen, was für eine unglaublich innovative, lebens- und liebenswerte Stadt unser Bremerhaven ist. Wir können bezahlbares Wohnen und eine hohe Lebensqualität am Wasser bieten. Wir haben einen Strand mitten in der Stadt, die wundervollsten Sonnenuntergänge im Norden und vor allem ein exzellentes Wissenschaftscluster zu Zukunftsthemen. Wir stehen mit anderen Städten im Wettbewerb um kluge Köpfe oder Fachkräfte und steigen gut gerüstet in den Ring.“

Erfolgreiches Standortmarketing braucht Lebensqualität

Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS: „Als Elvis, der King of Rock’n Roll, vor mehr als fünf Jahrzehnten zum ersten Mal europäischen Boden betrat, sagte er bei seiner Ankunft in Bremerhaven: 'I am happy to be here.' Dieser Satz gilt heute für viele Menschen, die schon immer oder noch ganz frisch hier wohnen, arbeiten, leben oder studieren. In unserer Kampagne kommen Gründerinnen und Gründer ebenso zu Wort wie ein kochender Engländer, der sich seinen Lebenstraum in Lehe verwirklicht. Für uns als Wirtschaftsförderung ist es von großer Bedeutung, potenziellen Investoren und ansiedlungswilligen Unternehmen komprimiert etwas an die Hand zu geben, was ein authentisches Bild des positiven Ist-Zustandes zeichnet.“

Drei Videos, in denen sich Bremerhavenerinnen und Bremerhavener, die sich vorher noch nie begegnet sind, über ihre Stadt unterhalten, fungieren als Kernbotschaften. Flankiert werden sie von unglaublich liebevollen Statements vieler anderer zu ihren Berufen oder Lieblingsorten, ihren Freiräumen oder dem Potenzial, was sie in Bremerhaven für sich erkannt haben.

Schön und bezahlbar wohnen an der Küste

Für STÄWOG-Geschäftsführer Sieghard Lückehe ist der Kampagnenansatz das Schönste, Schrägste und Humorvollste authentisch in Videos, Fotocollagen und Statements zu bündeln, ein wichtiges Argument für das Kooperationsprojekt mit der BIS: „Unsere Aufgabe ist es, Mieterinnen und Mieter für unsere über 5.000 Wohnungen zu finden und langfristig für bezahlbaren und noch mehr wertigen Wohnraum zu sorgen. Daher wollen wir verstärkt nach außen für unsere Stadt werben. Neben aller touristischen Attraktivität, die wir bereits erfolgreich ausstrahlen, müssen wir - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - ganz besonders auf das Wohnen, Arbeiten, Leben und Studieren in Bremerhaven aufmerksam machen.“

Die Bremerhavener Kommunikationsagentur bigbenreklamebureau hat von Beginn an junge Menschen in Konzeption und Umsetzung der Kampagne einbezogen. Aaron Holzapfel, Anfang 20, studiert Digitale Medienproduktion in Bremerhaven und zeichnet mit seiner Firma holzfilm für die Videos verantwortlich. Am Kreativkonzept ist unter anderem Janina Freistedt von Freisinn beteiligt, die ebenfalls in Bremerhaven studiert hat und jetzt temporär in Hamburg lebt. Als gebürtige Rheinländerin ist sie echter Seestadtfan geworden, hat drei Jahre im bigbenreklamebureau gearbeitet und bei der Kampagne sowohl die emotionale Innensicht als auch den klaren Blick von draußen.

Sympathische Menschen, die ihre Heimat lieben

Das Kampagnenteam legt bei der Auswahl von Personen und Geschichten besonderen Wert auf maximale Leidenschaft für Bremerhaven. Dadurch entstehen ehrliche und sympathische Geschichten, die Mut machen. Mut, in eine Stadt an der Nordsee zu ziehen, wo freche Möwen durchaus die Pommes Frites aus der Tüte stibitzen, in der man ein wenig in sein Glück geschubst wird oder in die man der Liebe wegen zieht. Oder eben auch, weil einem das Gründen einer Firma unglaublich leichtgemacht wird. Studierende kommen ebenso zu Wort wie Alteingesessene, Zugewanderte oder wieder Heimgekehrte. Sie alle sind echte Botschafterinnen und Botschafter, die ihre Heimat lieben.

Historische Momente gab es in Bremerhaven einige, unvergessen der 1. Oktober 1958: Elvis Presley ging damals nur kurz in Bremerhaven an Land, reiste anschließend direkt weiter. So, wie es heute auch viele Kreuzfahrt- oder Tagestouristen tun. Es wird Zeit, das zu ändern und viele Menschen dafür zu begeistern, länger als nur einige Urlaubstage zu bleiben. Am besten für immer.

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