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Weg in die Playoffs bleibt spannend: Pinguins verlieren gegen Schwennigen

Die Fischtown Pinguins sind sicher die Überraschung der laufenden DEL-Saison.

Nach 45 Spieltagen in der höchsten deutschen Eishockey Spielklasse stehen die Bremerhavener Debütanten auf Tabellenplatz 8. Damit stehen sie 7 Tage vor Ende der offiziellen Spielzeit der DEL kurz vor dem Einzug in die Playoffs zur Deutschen Meisterschaft. Im Heimspiel gegen den direkten Playoffs-Konkurrenten Schwenninger Wild Wings mussten die Pinguine sich zwar mit 3:4 (2:0; 1:2; 0:1; 0:1) geschlagen geben, dennoch stehen die Chancen gut. Die Bremerhavener haben immer noch 10 Punkte Vorsprung auf Platz 11. Es bleibt also weiterhin spannend.

Die derzeitige Nummer 8 gegen die derzeitige Nummer 11 der aktuellen Tabelle. Beide Teams wollen am Ende der Saison den 10. Tabellenplatzes und damit einen Playoffs-Platz halten. Spannender kann eine Eishockeypartie nicht sein. Auch wenn die aktuellen Tabellenplätze nicht den direkten Vergleich zwischen den beiden Eishockeyteams widerspiegeln, die Nordlichter liegen 11 Punkte vor den Baden-Württembergern, können sie zum Shootingstar der Liga werden. Die Pinguins starten entsprechend druckvoll, um das auch zu unterstreichen. In der 15. Spielminute bringt Jordan George die Gastgeber mit 1:0 in Führung. 4 Minuten später legt Jack Combs noch einen drauf und führt die Pinguine mit 2:0 in die Drittelpause.

Das 2. Drittel beginnt mit viel Druck der Bremerhavener, die hier merkbar die Entscheidung erzwingen wollen. Mit vielen Sturmläufen auf das gegnerische Tor untermauern die Seestädter ihren Anspruch auf die Favoritenrolle in diesem Duell. Dennoch gelingt es den Gästen aus dem Schwarzwald das Spiel zu drehen. Binnen 30 Sekunden erzielen sie in der 30. Spielminute zunächst das 2:1 (Kaijomaa) und dann das 2:2 (Samson). Kurz vor Ende des 2. Drittels gelingt es Mike Hoeffel wieder auf 3:2 für die Pinguins zu verlängern.

Das letzte Drittel startet ausgewogen. Keine der beiden Mannschaften möchte einen Fehler begehen und es dem Gegner somit zu leicht machen. Bremerhaven scheint jedoch zielstrebiger auf das Tor der Schwenniger zu gehen. Einzig der erfolgreiche Torabschluss bleibt aus. Die Wild Wings haben ihre Momente eher im Konter. Die Bremerhavener machen zunehmend das Spiel. In der 59. Spielminute erwischt es sie dennoch eiskalt. Dem Schwenniger Schmölz gelingt völlig überraschend der Ausgleich zum 3:3. Mit diesem Ergebnis geht es in die 5-minütige Verlängerung. Hier zählt das erste Tor zum Sieg. Kurz vor Ende der Nachspielzeit wird der Bremerhavener Jordan Owens umstritten vom Feld gestellt. Die Gäste können dadurch im finalen Powerplay mehr Druck machen. 30 Sekunden später fällt das 3:4 Siegtor für die Gäste vom Rande der Schwäbischen Alb. Die Pinguins verlieren damit völlig unverdient nach einer schwachen Leistung der Schiedsrichter im Finale der Partie.   Marco Butzkus


Im nächsten Heimspiel der Fischtown Pinguins geht es am 15. Februar, um 19.30 Uhr, gegen die Straubingen Tigers, die ebenfalls um einen Platz in den Playoffs kämpfen. Zuvor spielen die Pinguine am 10.02. in Iserlohn und am 12.02. in Wolfsburg.