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Urbane Stadtentwicklung - Neues Beteiligungsformat des BMZ fördert Bremerhavener und Kapstädter Gruppe in der Pilotphase zur AGENDA 2030

Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Basis dienen sollen, traten am 1. Januar 2016 in Kraft, und gelten für alle Staaten. Die Weltbühne soll künftig aktiv durch eine neue Beteiligungskultur stark zivilgesellschaftlich mitgestaltet werden. Fünf junge Erwachsene entwickeln zusammen mit Anne Schmeckies in Bremerhaven als Beginner mit diesem Format Projekte im Goethequartier und im südafrikanischen Kapstadt.

Unter der Philosophie des Each One Teach One kooperiert die Gruppe dort mit der "Hip Hop Education South Africa". In beiden Städten soll über die Drehscheibe Kunst und Kultur Bewusstsein für ein inklusives Miteinander entwickelt werden. Graffitikünstler Daniel Schuster hat nicht nur an der Goethe45-Open-Air-Gallery gemalt, sondern in vielen Städten dieser Welt. "Durch realisierte Kunstprojekte in diversen Communities habe ich enorme Dankbarkeit erfahren und weiß, was Kunst im Lebensraum von Menschen bedeuten kann", sagt der engagierte Künstler. Songwriterin und Sängerin Mariama Ceesay und Tänzerin Tina Rusin wollen über ihre Talente begeistern um damit andere zu motivieren, sich selbst aktiv zu beteiligen und einzubringen. "In meiner Heimatstadt verbirgt sich viel Potential", so Mariama Ceesay. Die AGENDA 2030 fordert ausdrücklich in ihrer Präambel, die verwundbarsten in den Mittelpunkt der Aktivitäten zu stellen und niemanden zurückzulassen. Darum werden die am Projekt "Art & culture makes the world go around - urban cities by AGENDA 2030" beteiligten Kreativen ihren Fokus auf Menschen legen, die im Kapstädter Stadtteil Woodstock auf den Straßen leben. "Einen sozialen Zusammenhalt zu schaffen, bedeutet Lebensqualität für eine Stadt und ist zudem ein Demokratie Update", sagt Organisatorin Anne Schmeckies. In den nächsten zwei Jahren sind vor Ort Kooperationen mit dem Präventionsrat Bremerhaven, den Kaufmännischen Lehranstalten, UNESCO Schule, und vielen anderen Partnern geplant. In Kapstadt entwickelt sich analog ein Netzwerk. Gefördert wird das Projekt auf beiden Kontinenten vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über die gemeinnützige Gesellschaft Engagement Global. Die Organisation ist eine Einrichtung für die Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland.

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