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Trotz Corona sind „Paulas“ Schüler:innen erfolgreich bei Mathewettbewerben

Für die inklusive Wulsdorfer Paula-Modersohn-Schule ist die begabungsgerechte Förderung aller Schüler:innen selbstverständlicher Teil des Schulkonzeptes.

Die Mathe-Wettbewerbsgruppen für Kinder und Jugendliche, die eine besondere Stärke in diesem Bereich haben, sind ein Beispiel dafür. Wettbewerbe bieten die Möglichkeit, sich eigenständig zu erproben. Trotz Corona beteiligte sich die „Paula“ daher auch in diesem Schuljahr wieder an drei mathematischen Wettbewerben.

29 Schüler:innen nahmen im Januar am „Bolyai-Wettbewerb“ teil, bei dem Teams von 2 bis 4 Personen mathematische Herausforderungen bewältigen müssen. Die Teams der „Paula“ arbeiteten „mit Abstand“ in der Schule. Beste Platzierung unter den beteiligten Bundesländern (Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) war ein neunter Platz.

Im März beteiligten sich 32 Kinder und Jugendliche am Känguru-Wettbewerb, der in der Schule stattfand. Theo Choi aus dem zweiten Lernjahr der Paula-Modersohn-Schule konnte hier einen zweiten Platz erreichen. 2021 haben bundesweit an diesem Wettbewerb 310.000 Schüler:innen teilgenommen. Die Platzierungen werden unter den 5% Besten eines Jahrgangs vergeben.

Der Pangea Wettbewerb fand im Mai ausschließlich online statt. Mit 21 Teilnehmenden war die Beteiligung deutlich schlechter als in früheren Jahren. Trotzdem sieht das Schulleitungsmitglied Lea Hoffmann, die seit Jahren die Schüler:innen in diesen Wettbewerben betreut, die Beteiligung sehr positiv. „Die Kinder und Jugendlichen müssen alles, was wir sonst in der Schule zusammen organisiert haben, alleine zuhause machen. Das sind schon deutlich höhere Anforderungen allein an die Teilnahme als vor Corona.“ Umso größer ist die Freude, dass Thorge Friedrichs aus dem ersten Lernjahr an der „Paula“ bundesweit zu den 100 besten seines Jahrgangs gehört.

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