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Stadt geht mit gutem Beispiel voran: Quote der Schwerbehinderten bei fast 8 Prozent

Bei der Beschäftigung von Schwerbehinderten geht der Magistrat als Arbeitgeber weiter mit gutem Beispiel voran: Ihr Anteil unter den Stadtbediensteten lag im vergangenen Jahr bei 7,88 Prozent und somit deutlich über dem gesetzlichen Soll von fünf Prozent. Oberbürgermeister Jörg Schulz: "Daran zeigt sich, dass die Stadt zu ihrer sozialpolitischen Verantwortung steht."

Laut Sozialgesetzbuch müssen private und öffentliche Arbeitgeber mindestens fünf Prozent ihrer Stellen an Arbeitnehmer vergeben, die einen Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent haben oder Schwerbehinderten gleichgestellt sind. Wird die Fünf-Prozent-Hürde verfehlt, ist für jeden unbesetzten Job eine Ausgleichsabgabe fällig. Die liegt, je nach Schwerbehindertenquote des Betriebes, zwischen 105 und 260 Euro im Monat.

Im vergangenen Jahr waren bei der Stadt Bremerhaven einschließlich der Entsorgungsbetriebe (EBB) 347 von 4277 Arbeitsplätzen mit Schwerbehinderten besetzt. Das entspricht einer Quote von 7,88 Prozent. Bei der Verwaltung (mit Schulen und Polizei) beträgt der Anteil 7,61 Prozent, bei den EBB sogar 14,39 Prozent.

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