"Sparkassenfusion gewinnbringend für die gesamte Region" - OB Grantz weist CDU-Vorwürfe zurück

"Bei der Sparkassenfusion handelt es sich nicht - wie von der CDU behauptet - um ein "Täuschungsmannöver", sondern um die gewinnbringende und sinnvolle Zusammenarbeit von zwei der wichtigsten Geldinstitute in der Region." Damit reagiert Oberbürgermeister Melf Grantz auf eine Pressemitteilung der Bremerhavener CDU, in der die Sinnhaftigkeit der Zusammenführung beider Häuser in Frage gestellt wird.

„Die beschlossene Fusion der Sparkasse Bremerhaven und der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln ist ein Riesenerfolg für das Zusammenwachsen der Region. Die neue Weser-Elbe-Sparkasse (WESPA) wird eine noch höhere wirtschaftlichere Kraft haben und eine stabile Kreditversorgung des Mittelstandes gewährleisten. Darüber hinaus sichert die Fusionssparkasse als einer der größten regionalen Arbeitgeber qualifizierte Arbeitsplätze und leistet ihren wertvollen Beitrag zur Ausbildungstätigkeit“, betonte OB Grantz.

Durch die Sparkassenfusion werde zudem der Finanzierungsspielraum insbesondere zugunsten regionaler Schlüssel- und Zukunftsbranchen durch fusionsbedingt steigende Großkreditgrenzen ausgeweitet. Auch werde die Verbesserung des Leistungsangebotes wie beispielsweise der Zugang zu neuen Kundenbereichen wie Spezialfinanzierungen gewährleistet.

Selbstverständlich handele es sich bei der Fusion der beiden Häuser um eine Zusammenführung auf Augenhöhe unter gleichberechtigten Partnern. „Keinesfalls wird das neue Fusionsinstitut eine ausschließlich niedersächsische Sparkasse werden. Die WESPA wird ihren künftigen Sitz in Bremerhaven und damit im Land Bremen haben und ist schon aufgrund dessen ein Bremer Unternehmen. Die Aufsicht über das Fusionsinstitut soll von und durch das Land Bremen ausgeübt werden. Für die Sparkasse gilt das niedersächsische Sparkassen- sowie Zweckverbandsrecht. Im Übrigen gilt in allen anderen Belangen Bremer Recht“, so Grantz weiter.

„Es ist mir deshalb unerklärlich, wie Paul Bödeker zu den von ihm getätigten Aussagen in der Pressemitteilung der CDU kommt, da ihm sämtliche Unterlagen bezüglich der Sparkassenfusion zur Einsicht vorliegen“, so Grantz abschließend.

 

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