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Seestadt und Landkreis besiegeln Schulvertrag: Besuch der Oberstufe über Landesgrenze hinaus möglich

Grünes Licht für den Schulbesuch über die Landesgrenze hinaus: Die gymnasialen Oberstufen Bremerhavens und des Landkreises Cuxhaven stehen vom nächsten Schuljahr an allen Schülerinnen und Schülern aus dem jeweiligen Nachbargebiet offen. Das sieht ein Vertrag über den freien Zugang zu den Oberstufen im Altkreis Wesermünde und der Seestadt vor, den beide Seiten am Freitag, 21. Dezember, besiegeln.

Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz und Schulstadtrat Dr. Rainer Paulenz sowie der Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeld und Schuldezernent Friedrich Redeker werden im Schulzentrum Geschwister Scholl eine Zusatzvereinbarung zum Vertrag über die "gegenseitige Beschulung" unterschreiben. Der regelt bereits seit 1981 den Besuch der gymnasialen Oberstufen im jeweils anderen Bundesland.

Schülerinnen und Schüler aus dem Cuxland müssen künftig nicht mehr ihren Wohnsitz nach Bremerhaven verlegen, um dort eine der drei Oberstufen zu besuchen. Umgekehrt können sich Schüler aus Bremerhaven vom Schuljahr 2008/2009 an nicht nur für die drei städtischen Oberstufen, sondern auch für die des Gymnasiums Wesermünde entscheiden. Der Landkreis Cuxhaven und die Stadt Bremerhaven haben in den vergangenen Monaten alle rechtlichen und finanziellen Probleme aus dem Weg geräumt. Auch das niedersächsische Kultusministerium und die Bremer Bildungssenatorin segneten die Kooperation ab.

Die Zusatzvereinbarung, so die Vertreter der Seestadt und des Landkreises Cuxhaven, beendet einen für beide Seiten unbefriedigenden Zustand. An die Vereinbarung knüpfen sie auch die Hoffnung, die Zusammenarbeit zwischen den Gymnasien des Landkreises Cuxhaven und der Stadt Bremerhaven im Interesse der Schüler inhaltlich und organisatorisch zu verstärken.

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