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Schulz stellt sich vor BEAN: "Vorwurf mangelnder Transparenz unberechtigt"

Als "völlig unbegründet" weist Oberbürgermeister Jörg Schulz die Kritik an der Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter-/Neuer Hafen (BEAN) zurück. "Der Vorwurf der mangelnden Transparenz ist ebenso ungerechtfertigt wie die Unterstellung, die Gesellschaft sei überflüssig", erklärt der OB als BEAN-Aufsichtsratsvorsitzender zum heutigen Bericht der "Nordsee-Zeitung".

Wie er betont, sei die BEAN vor zehn Jahren von der Stadtverordnetenversammlung als Grundeigentümerin und Auftraggeberin für den Bau der Havenwelten gegründet worden. Die damals gewählte Struktur mit wenig Personal habe sich seither bewährt. Schulz: "Es war politisch gewollt, dass die Gesellschaft schlank aufgestellt ist, einen kleinen Apparat hat und ihre Aufgaben im Wesentlichen durch Auftragsvergabe an Dritte wahrnimmt. Das hat sich als richtige Entscheidung erwiesen."

Daher gebe es, so der Aufsichtsratsvorsitzende, "keinen Grund, die Konstruktion der BEAN in Frage zu stellen". In diesem Zusammenhang stellt er sich vor Geschäftsführer Dr. Alfred Lüneburg, der den bisherigen Beirat stets informiert und auf dem Laufenden gehalten habe. Von unzureichenden Kontrollmöglichkeiten könne daher keine Rede sein. Daran ändere sich auch nichts nach der Gründung des Aufsichtsrats, der den Beirat ersetzte. Schulz: "Dieser Wunsch der Politik ist sofort umgesetzt worden."

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