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Schulschiff Deutschland: OB bittet um Respekt vor Entscheidung

Zur vor allem in Bremen Nord stattfindenden Diskussion über eine mögliche Verlegung der Schulschiff Deutschland von Vegesack nach Bremerhaven bittet Oberbürgermeister Melf Grantz um Respekt vor dem demokratischen Prozess, den der Schulschiffverein eingeleitet hat.

„Der Verein hat einen Mitgliederentscheid auf den Weg gebracht, um über den zukünftigen Standort des Landesdenkmals zu entscheiden. Nach einer beispielhaft transparenten Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten haben nun die Mitglieder das Wort. Ich empfehle, dieser Entscheidung gelassen entgegenzusehen“, so Grantz. Die Argumente seien ausgetauscht. „Ich habe Sorge, dass gegenwärtig die Entscheidung über den zukünftigen Standort des Schiffs in einer Weise emotionalisiert wird, die bleibende Wunden schlagen könnte. Das halte ich für unangemessen.“ Der Oberbürgermeister versichert, dass er kein Öl ins glimmende Feuer der innerbremischen Befindlichkeiten gießen wolle, doch er betont, dass es kein Fehler sei, für das Bundesland zu denken und zu handeln und gibt zu bedenken: „Die Schulschiff Deutschland wäre im Übrigen im Neuen Hafen von Bremerhaven auch aus Bremen-Nord-Sicht nicht aus der Welt.“

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