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Rechtsradikalen-Treffen verhindert - Magistrat bedankt sich bei Polizei

Mit einem zielgerichteten Einsatz hat es die Polizei Bremerhaven geschafft , das geplante Konzert einer rechtsradikalen Gruppe ohne Zwischenfälle zu verhindern. Angesichts der bundesweiten Anschlagsserie auf Mitbürger mit Migrationshintergrund durch Rechtsradikale, dankt der Bremerhavener Magistrat der Ortspolizeibehörde ausdrücklich. "Dieses Gedankengut hat in unserer demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Veranstaltungen wie dieses Konzert zu verhindern, ist ein wichtiger Schritt, damit Rechtsradikale keinen Fuß auf den Boden kriegen", sagte der Polizeidezernent und Oberbürgermeister Melf Grantz.

Ursprünglich sollte das Konzert in Bremen stattfinden. Hier wurde es verboten und sollte daraufhin in Bremerhaven stattfinden. Die hiesige Verwaltungspolizei untersagte die Veranstaltung per Eilverfügung. Die Ortpolizeibehörde überwachte das Verbot mit dem Einsatz starker Einsatzkräfte.

Unter anderem wurden die Zufahrtswege zum Konzertort weiträumig abgesperrt. Rund 30 Mitglieder der rechtsradikalen Szene, die sich schon im Veranstaltungsraum aufhielten, wurden aufgefordert, den Bereich zu verlassen. Angesichts des Konzertverbotes und der massiven Polizeipräsenz haben sich die Musikgruppe und die größtenteils aus Bremen angereisten Zuhörer zurückgezogen. Es kam zu keinen Zwischenfällen.

“Dieses Beispiel zeigt, wie effektvoll mit einer schnellen Reaktion und guter Einsatzplanung gegen solche Gruppierungen vorgegangen werden kann. Die Bremerhavener Polizei hat mit der Unterstützung ihrer Kollegen aus Niedersachsen und Bremen hervorragende Arbeit geleistet”, so Grantz.

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