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Oberbürgermeister Grantz bedauert Vertagung des Beschlusses über den Bau der Brücke über das Hafenbecken Fischereihafen 1

„Der Bau einer Fußgängerbrücke über das Hafenbecken Fischereihafen 1 ist für die Weiterentwicklung des „Schaufenster Fischereihafen“ unverzichtbar“, stellte OB Melf Grantz am Tag, nachdem das Projekt von der Tagesordnung der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen genommen wurde, klar.

Der Bau der Brücke ist eine der zentralen Empfehlungen in der 2006 vorgelegten Machbarkeitsstudie über die Entwicklung des „Schaufenster Fischereihafen“ und ist entsprechend auch im 2009 beschlossenen Masterplan Fischereihafen vorgesehen. Durch den Bau der Fußgängerbrücke werden die West- und die Ostseite verbunden. Mit dieser weiteren öffentlichen Investition soll ein für Privatinvestoren anziehendes Umfeld geschaffen und die Aufenthalts- und Verweildauer der jährlich rund 800.000 Besucher erhöht werden.

dazu: „Der geplante Rundlauf wird, ähnlich wie in Vegesack oder in Bremen an der Schlachte, die Attraktivität für dieses an der Nordseeküste einmalige touristische Zentrum erhöhen, die umfangreichen, bisher getätigten privaten Investitionen absichern und neue Möglichkeiten für Investoren, insbesondere auf der Ostseite erschließen. Die Brücke wird eine fußläufige Verbindung zwischen der West- und der Ostseite schaffen, die die erwartete Aufwertung des Areals für das in Planung befindliche Wissenschaftszentrum der Fischereiforschung des von-Thünen-Instituts, das im Bau befindliche neue Hotel und den Kernbereich des „Schaufenster Fischereihafen“ schafft.“ Der Oberbürgermeister betont ausdrücklich, dass sowohl die Politik als auch die Wirtschaft in Bremerhaven hinter dem Projekt steht und erklärt: „Ich bin sicher, dass nach Klärung der noch offenen Fragen eine Realisierung der Brücke beschlossen werden kann.“

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