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OB Grantz zu Klimaschutz

Sehr verwundert ist Oberbürgermeister Melf Grantz über die Presseerklärung von Michael Labetzke als Vertreter von Die Grünen PP, der angemahnt hat, dass eine langfristige Strategie zum Klimaschutz fehle.

„Die unmittelbar politische Verantwortlichkeit dafür liegt eindeutig beim
Umweltdezernat und das haben Die Grünen PP mit ihrer Dezernentin Dr. Susanne Gatti
besetzt. Dort müsste die politische Vorarbeit geleistet werden, aufgrund der dann der Magistrat
entsprechend letztlich strategische Entscheidungen vorbereiten könnte. Leider ist von dieser
Seite bisher ziemlich wenig gekommen“, bedauert der Oberbürgermeister. Er weist darauf hin,
dass alle wichtigen aktuellen klimapolitischen Projekte wie beispielsweise der Auf- und Ausbau
von Wasserstoffprojekten in seinem Dezernat vorbereitet, geplant und beantragt wurden.
Klimaschutz in Bremerhaven sei zweifellos eine Querschnittaufgabe, die alle öffentlichen
Bereiche fordere, aber die führende Aufgabe müsste das Umweltdezernat übernehmen, ist Melf
Grantz überzeugt. „Als Oberbürgermeister war es meine Aufgabe, vor der Enquete-Kommission
wichtige Beiträge der Stadt und der Stadtgesellschaft zum Klimaschutz vorzustellen. Das ist
kein Schmücken mit fremden Federn, wie der grüne Stadtverordnete Michael Labetzke meint,
sondern originäre Aufgabe des Vorsitzenden des Kollegialorgans Magistrat.“ Vor der Enquete-
Kommission habe er auch auf die Leistungen verschiedener wissenschaftlicher Institute in
Bremerhaven hingewiesen, aber auch auf die erfolgreichen Bemühungen von BremenPorts bei
der Entwicklung einer Strategie für greenports, auf das integrierte Klimaschutzkonzept des
Regionalforums Unterweser, den Straßenbeleuchtungsvertrag mit der Umstellung auf LED, die
Attraktivitätssteigerung des ÖPNV. Vor der Kommission hat OB Grantz u. a. als Resümee
ausgeführt, dass es viele weitere Facetten des Klimaschutzes gebe, die im Bereich der
öffentlichen Hand, der Wirtschaft und der Bevölkerung verfolgt und weiterentwickelt werden.
„Der Klimaschutz betrifft damit alle Bereiche der Stadtgesellschaft. Die Aufgabe ist erkannt und
wird weiterhin intensiv verfolgt.“ Sein Dezernat leiste dafür einen wichtigen Beitrag. Die Grünen
PP seien herzlich eingeladen, gemäß ihrer Magistratsverantwortung sich dabei für den
Klimaschutz tatkräftig mit einzubringen.

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