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OB Grantz schlägt vorübergehend geänderte Radwegführung auf der Kennedybrücke vor

Nach Rückkehr aus seinem Urlaub schlägt Oberbürgermeister Melf Grantz vor, während der Sanierung der Alten Geestebrücke die Radwegführung auf der Kennedybrücke vorübergehend zu ändern.

„Durch die ab Mai anstehende Sanierung und der damit verbundenen Vollsperrung der Alten Geestebrücke ist mit einer erhöhten Frequenz durch Radfahrende und Fußgänger auf der Kennedybrücke zu rechnen. Ich schlage daher die vorübergehende Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Fahrbahn der Kennedybrücke vor“, erklärt Grantz. Der Fahrradweg würde dann gesondert markiert, für die ausschließliche Nutzung von Fahrradfahrern. Im Zuge dieses nach der Straßenverkehrsordnung zulässigen Probebetriebs – von mindestens sechs Monaten – könnten die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss beobachtet und evaluiert werden. „Mit den Erfahrungswerten kann dann faktenbasiert eine endgültige Entscheidung zur Radwegführung auf der Kennedybrücke getroffen werden“, so Grantz.

Grantz will in einem gemeinsamen Gespräch nach Ostern mit dem Initiator des Offenen Briefs an ihn, Dr. Hans Joachim Schmeck-Lindenau, sowie weiteren Vertretern der Initiative und politischen Vertretern diesen Vorschlag näher erörtern. „Es ist mir wichtig, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam eine fachgerechte und praktikable Lösung für unsere Stadt zu finden“, erklärt Grantz. „Entsprechende Beschlüsse zur vorübergehend geänderten Radwegführung könnten bereits in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (02.05.2019) gefasst werden“, so Grantz weiter. Die endgültige Radwegführung auf der Kennedybrücke sollte dann im Herbst, unter Beteiligung der Initiative und der politischen Vertreter, im Ausschuss für öffentliche Sicherheit getroffen werden.

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