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OB Grantz: "Kein Chefsessel bei städtischen Gesellschaften frei" - Automatische Vertragsverlängerung ausgesetzt

Die Geschäftsführerposten bei den städtischen Gesellschaften sind mit fähigen Geschäftsführern besetzt. Darauf weist der Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Granz als Reaktion auf eine anderslautende Medien-Berichterstattung hin. "Wir sind derzeit dabei, die Struktur der städtischen Gesellschaften neu zu ordnen. Deshalb wurde die automatische Verlängerung zweier Verträge ausgesetzt. Das bedeutet nicht, dass wir mit den Betreffenden nicht auch zukünftig zusammen arbeiten können und erst recht nicht, dass diese Posten derzeit vakant sind", so Grantz.

Unter anderem werde von einer Unternehmensberatung geprüft, wie sich die Bremerhavener Tourismusförderung organisieren lasse, um noch effektiver und wirtschaftlicher zu arbeiten. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden des bisherigen BIS-Chefs Volker Kölling wird die Gesellschaft zunächst kommissarisch vom Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung, Nils Schnorrenberger, geleitet. „Sobald wir ein konkretes Ergebnis zur Neuorganisation im Tourismusbereich haben und die entsprechenden Gremien darüber befunden haben, wird diese Geschäftsführerstelle öffentlich ausgeschrieben“, erklärt der OB.

Falsch sei auch die Darstellung in dem Artikel, dass der ehemalige Geschäftsführer des Bremerhavener Regionalflughafens Luneort, Bernd Sahr, - so wörtlich – „abserviert“ worden sei. „Ganz im Gegenteil. Herr Sahr hat sich um den Regionalflughafen verdient gemacht und ist vertragsgemäß mit dem Erreichen der Altergrenze in den Ruhestand gegangen. Um Kosten zu sparen haben wir den freien Geschäftsführerposten daraufhin mit zwei Magistratmitarbeitern besetzt, die diese Tätigkeit mit großen Engagement zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben ausüben“, sagt OB Grantz.

Insbesondere weist der OB die Kritik der CDU an seiner Vorgehensweise zurück. Die Oppositionspartei hatte moniert, dass Bürgermeister Michael Teiser (CDU) nicht an den Entscheidungen beteiligt worden sei. „Das“, stellt Granz klar, „ist falsch. Bürgermeister Teiser war bislang in alle Entscheidungen eingebunden - bis auf die Gespräche mit BIS-Chef Volker Kölling. Zu dem Zeitpunkt war Herr Teiser krank.“

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