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Neues Bauland und weiterer Wohnraum: Magistrat spricht sich für Baugebiet Reinkenheide II aus

Im Gebiet des Reinkenheider Forstes soll ein neues Baugebiet entstehen. Dafür hat sich der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen und gleichzeitig der Stadtverordnetenversammlung empfohlen, die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes und das Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Das geplante Baugebiet grenzt direkt an das bereits bebaute Einfamilienhausgebiet Reinkenheide I an und wird rund 50 Bauplätze bieten.

„Damit folgt der Magistrat konsequent den Empfehlungen aus der Gewos-Studie und schafft neue hochwertige Bauplätze in direkter Stadtnähe mit einer hohen Lebensqualität“, sagte dazu Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). „Für die Ansiedlung von Neubürgern, Familien und neuen Arbeitskräften ist es unerlässlich, dass wir weitere Baugebiete erschließen und kurzfristig auf Nachfrage entsprechende Angebote machen können.“

Das vorwiegend als Ackerfläche und teilweise für Grabelandparzellen genutzte Areal ist rund 42.000 Quadratmeter groß. „Durch die direkte Nähe an das bereits bestehende Baugebiet Reinkenheide I, erhalten wir hier ein zusammenhängendes Einfamilienhausgebiet mit einer gewachsenen Struktur und einer guten Verkehrsanbindung auch im öffentlichen Nahverkehr“, sagte Stadtrat Peter Pletz (Grüne), der zurzeit vertretungsweise das Baudezernat leitet. Angesichts der sehr guten und steigenden Nachfrage nach Bauplätzen in Bremerhaven, sei die Schaffung des neuen Baugebietes die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt.

Erschließungsträger für das geplante Baugebiet Reinkenheide II wird die Städtische Wohnungsgesellschaft Stäwog sein, die auch die Bauplätze vermarkten soll. „Wir gehen davon aus, dass wir nach den erfolgten politischen Beschlüssen bereits im Herbst 2014 mit der Erschließung des Areals beginnen können“, erläuterte Stäwog-Geschäftsführer Sieghard Lückehe. „Das reicht von der Kanalisation, über die Entwässerung bis hin zum Bau der Erschließungsstraße.“ Optional sei bei Bedarf auch eine Erweiterungsfläche des Baugebietes um weitere 15 Bauplätze möglich. Von Seiten der Stadt soll die Postbrookstraße ausgebaut werden, über die das Baugebiet erschlossen wird.

Im Zuge des Bebauungsplanverfahrens sollen die Anwohner mit Informationsveranstaltungen ausführlich über das geplante Bauprojekt in Kenntnis gesetzt werden. Soweit möglich, soll auch nach passenden Alternativen für die ehemaligen Pächter der Grabelandparzellen gesucht werden.

„Mit dem Baugebiet Reinkenheide II untermauert Bremerhaven seine Position als Oberzentrum der Region mit einer guten und qualitativ hochwertigen Infrastruktur. Die steigende Nachfrage nach Bauplätzen zeigt, dass die Seestadt ein attraktiver Wohn- und Lebensort sowohl für Neubürgern und Neubürgerinnen als auch für Einheimische ist. Durch die stetige Weiterentwicklung der städtebaulichen Planung, werden wir dafür sorgen, dass Bremerhaven als Großstadt weiterhin wächst und sich positiv entwickelt“, so Grantz und Pletz abschließend.

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