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Neuerung zum Kindeswohl: Kinderschutzfachkraft als Ansprechpartnerin für Sportvereine ausgebildet

Das Amt für Jugend, Familie und Frauen qualifiziert seit 2009 jährlich 20 Kinderschutzfachkräfte. Parallel wurden - um den Kinderschutz umfassend zu sichern - Vereinbarungen zum gemeinsamen Umgang mit Kindeswohlgefährdungen mit allen relevanten Trägern, Vereinen, Verbänden und Institutionen getroffen. Nun wurde eine spezielle Ansprechpartnerin für die Sportvereine ausgebildet.

„In diesem Sinne“, so Frank Schildt Vorsitzender des Kreissportbundes Bremerhaven, „sind wir immer wieder in Gesprächen mit dem Amt für Jugend, Familie und Frauen, was noch angegangen werden kann, um dann an dem Thema weiter zu arbeiten. So sind wir sehr froh darüber, dass das Amt für Jugend, Familie und Frauen mit Edith Gronemeyer eine Kinderschutzfachkraft als Ansprechpartnerin für den Sport ausgebildet hat und sie als Kontaktperson mit einem gesonderten Infoblatt bekannt macht.“

„Mit dem Infoblatt „Kinderschutz in Sportvereinen“ wollen wir den Sportvereinen die zu Ihrer Beratung und Unterstützung eingerichtete Kinderschutzfachkraft vorstellen“, so Klaus Rosche Stadtrat für Soziales, Jugend, Familie und Frauen. „Frau Gronemeyer ist Ansprechpartnerin für die Vorstände, sowie für die TrainerInnen und ÜbungsleiterInnen, die im Rahmen Ihrer Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.“

Bei der Kinderschutzfachkraft können die Sportvereine Unterstützung in folgenden Bereichen bekommen: Beratung in allen Fragen zum Kinderschutz, Kindeswohlgefährdung, Einschätzung der Gefährdungssituation und der gewichtigen Anhaltspunkte, Aufzeigen der nächsten erforderlichen Vorgehensweisen, Benennung von kompetenten Beratungsstellen und zuständigen Ämtern.

„Dieses Beratungsangebot bettet sich wunderbar ein in die bereits vorgenommen Schritte der Sportvereine zum Kinderschutz und die gute gemeinsamen Absprachen mit dem Amt“, so Frank Schildt abschließend.

Das Amt für Jugend, Familie und Frauen hat Edith Gronemeyer mit der Beratung in allen Fragen zum Kinderschutz und dem Umgang mit konkreten Gefährdungsmeldungen beauftragt. Sie ist ausgebildete Diplom-Sozialpädagogin, arbeitet im Bremerhavener Helene-Kaisen-Haus und verfügt über Qualifikationen als Kinderschutzfachkraft sowie in dem Bereich „Prävention sexueller Gewalt“.

Das Infoblatt steht auch unter: http://www.ksb-bremerhaven.de/ zum Download zur Verfügung.

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