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Nach Kita-Brand: Stadt bietet Hilfe an und OB Grantz dankt Einsatzkräften

Nach dem Brand in der Evang.-lutherischen Kindertagesstätte „Michaelis“ in der Potsdamer Straße können kurzfristig die Kinder in der Evang.-Lutherischen Kita am Oberhamm für sechs Wochen untergebracht werden.

Für den Transport der Kinder von Lehe nach Grünhöfe wird ein Fahrdienst organisiert. Darüber hinaus bietet Bremerhavens Jugenddezernentin, Stadträtin Dr. Claudia Schilling, an, schnellstmöglich Ersatz gemeinsam mit dem Träger, dem Kirchenkreis der evang.-lutherischen Kirche auch dauerhaft in Bremerhaven zu finden. „Es sollen keine Kinder unversorgt bleiben“, sagt Claudia Schilling.

In der Kita „Michaelis“ gab es bis heute 40 Plätze für Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren, wegen der Ferien waren tatsächlich heute „nur“ zehn Kinder anwesend, die ganz offensichtlich vom besonnen reagierenden Personal vor Schäden bewahrt wurden. „Dafür danke ich ganz herzlich und wünsche allen Beteiligten, dass sie dieses schreckliche Erlebnis gut überstehen und verarbeiten können.“ Das Amt für Jugend, Familie und Frauen stehe mit seinen Kräften für Hilfestellung bereit.

Oberbürgermeister Melf Grantz dankt den Einsatzkräften der Bremerhavener Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren aus Lehe, Weddewarden und Wulsdorf, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Bremerhavener Polizei für ihr Handeln beim Brand der evang.-lutherischen Kindertagesstätte „Michaelis“: „Dieser Brand war technisch anspruchsvoll und hat die Einsatzkräfte unter Leitung der Bremerhavener Berufsfeuerwehr in besonderem Maß gefordert. Ich danke allen Beteiligten für ihr professionelles und umsichtiges Handeln.“

Neben der unmittelbaren Brandbekämpfung wurde umgehend die Bevölkerung vorsorglich gewarnt, Fenster und Türen zu schließen. Mit einem speziellen Messfahrzeug der Feuerwehr Bremerhaven wurden an unterschiedlichen Stellen Luftproben genommen und analysiert. Diese ergaben zwar im unmittelbaren Brandbereich erhöhte Schadstoffkonzentrationen, doch außerhalb des engeren Bereichs rund um die Brandstelle wurden keine bedenklichen Schadstoffkonzentrationen gemessen.

In Zusammenarbeit von Kirchenkreis als Träger der Kita und Amt für Jugend, Familie und Frauen wird nun nach einer Lösung für einen Ersatz der 40 Kindertagesstättenplätze gesucht. „Ich gehe davon aus, dass kein Kind unversorgt bleiben wird“, erklärt der Oberbürgermeister.