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"Miteinander sprechen und Probleme lösen" - OB Grantz zu Diskussion um Arbeitsumstände im Klinikum Bremerhaven Reinkenheide

"Die Krankenhäuser in der Bundesrepublik sind in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation, wovon leider das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide nicht ausgenommen ist ", erklärt Oberbürgermeister Melf Grantz zum Artikel in der heutigen (2. 9. 13) NORDSEE-ZEITUNG "Ärzte sollen mehr arbeiten".

„In dieser Situation gilt es, besonnen und gemeinschaftlich nach Lösungen zu suchen, die für die Beschäftigten und vor allem für die Patientinnen und Patienten gut sind.“ Der Oberbürgermeister, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der Klinikum Bremerhaven Reinkenheide gGmbH ist, macht deutlich, dass er volles Vertrauen in die Beschäftigten am Klinikum hat: „Diese leisten unter teilweise nicht einfachen Bedingungen ausgezeichnete Arbeit – und das gilt für die motivierten und engagierten Pflegekräfte ebenso wie für die Ärztinnen und Ärzte."

Die in dem in der NORDSEE-ZEITUNG zitierten offenen Brief einiger Ärztinnen und Ärzte sowie der Antwort des Geschäftsführers Thomas Kruse angesprochenen Probleme müssten im Dialog zwischen Geschäftsführung und Beschäftigten gelöst werden. „Das habe ich bereits vergangene Woche mit der Geschäftsführung besprochen“, betont Grantz. „Ich vertraue darauf, dass die Geschäftsführung diese in Rede stehenden Probleme lösen wird.“

Die offene Diskussion im Klinikleiterausschuss sei ein erster und wichtiger Schritt, dem weitere folgen müssen. Dazu erwarte er einen Bericht und Vorschläge der Geschäftsführung im Aufsichtsrat. OB Grantz: „Das Klinikum ist für Bremerhaven zu wichtig, als dass sein guter fachlicher Ruf durch interne Querelen aufs Spiel gesetzt werden darf.“

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