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Magistrat richtet Beratungsstelle für Menschen aus den neuen EU-Ländern ein

Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 12.12.2012 beschlossen, für Zuwanderer aus Staaten wie Bulgarien und Rumänien zeitlich befristet für zunächst ein Jahr eine Beratungsstelle einzurichten, die diese über ihre Rechte und Pflichten informiert.

„Ziel ist es, die Menschen schnell in die Gesellschaft in Bremerhaven zu integrieren. Bei ihnen bestehen oftmals eine ganze Reihe von rechtlichen Fragen, wie die Frage nach einem Krankenversicherungsschutz oder die Möglichkeiten zur Förderung von Kindern“, sagte Sozialstadtrat Klaus Rosche (SPD).

Eine wesentliche Aufgabe dieser Stelle wird es sein, Vertrauen zu den Menschen herzustellen, die persönliche Lebenssituation des Ratsuchenden zu ermitteln und Lösungen in Zusammenarbeit mit den Ämtern des Magistrates und anderen Behörden und Einrichtungen in der Stadt zu entwickeln. Die Aufgabe soll nach einer Ausschreibung durch einen Träger wahrgenommen werden.

Die Notwendigkeit zur Einrichtung der Beratungsstelle wurde aufgrund von intensiven Gesprächen mit Ämtern, Institutionen und migrantischen Interessenvertretungen in der Stadt und im Lande Bremen deutlich.

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