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Magistrat gibt grünes Licht für Ausbau des Gewerbegebietes Poristraße

Das Gewerbegebiet Poristraße im Stadtteil Geestemünde kann erweitert werden. Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Magistrat die Herrichtung des dritten und damit letzten Bauabschnitts beschlossen. Die Fläche ist insgesamt 2,4 Hektar groß.

„Die anhaltende Nachfrage nach Gewerbegrundstücken im Stadtgebiet von Bremerhaven zeigt deutlich, dass die Wirtschaft in der Seestadt auf einem guten Weg ist und sich positiv entwickelt“, sagte dazu Wirtschaftsdezernent und Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). „Wir haben bei der Ausweisung von Gewerbegebieten stets darauf geachtet, dass die Verkehrsanbindung stimmt. Das Gewerbegebiet Poristraße gehört mit seiner direkten Lage an der Autobahn 27 dazu und hat diesen logistischen Vorteil.“

Insgesamt kostet die Erschließung der Brachfläche für die Gewerbeansiedlung rund 2,477 Millionen Euro. Finanziert wird die Maßnahme durch Mittel aus dem Bundes-Programm „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), von denen der Bund und das Land Bremen anteilig je 45 Prozent (jeweils 1,114 Mio. Euro) übernehmen und die Stadt Bremerhaven zehn Prozent (247.747 Euro).

Im Rahmen der Erschließung sind unter anderem Rodungsarbeiten erforderlich sowie Erdarbeiten, eine Untersuchung durch den Kampfmittel-Räumdienst und dauerhafte Kompensationsmaßnahmen. Für zwei Hektar (20.000 Quadratmeter) der Fläche gibt es bereits einen Interessenten. Die Bremerhavener Firma kann an ihren beiden jetzigen Standorten nicht mehr expandieren und will die zwei Betriebe an einem gemeinsamen Standort zusammenführen und ausbauen.

Das Gewerbegebiet Poristraße am Autobahnzubringer Geestemünde wird seit 2001 erfolgreich vermarktet und ausgebaut. Insgesamt ist das Areal 14,8 Hektar groß.

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