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Künstliche DNA nun auch in städtischen Kindertagesstätten - Rückgang der Einbruchszahlen wird erwartet

Seit dem Einsatz der künstlichen DNA in Bremerhavener Schulen sind die Einbruchzahlen dort deutlich gesunken. Nun wurden auch die städtischen Kindertagesstätten flächendeckend mit der künstlichen DNA ausgestattet, um auch in diesem Bereich für den Rückgang der Einbrüche zu sorgen. "Damit setzt die Stadt Bremerhaven auch in diesem Bereich ein weiteres deutliches Zeichen, dass Prävention aktiv umgesetzt wird", so Stadtrat Rosche.

Seit Ende 2009 wird in den Städten Bremen und Bremerhaven im Rahmen einer Sicherheitspartnerschaft zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaftsunternehmen und Polizei die Reduzierung von Eigentumsdelikten mit künstlicher DNA vorangetrieben. Bei dieser Einbruchs-Schutzmethode werden mikroskopisch kleine Markierungen eingesetzt, die sich nach einem Einbruch an der Beute nachweisen lassen. „Das führte bisher schon zum deutlichen Rückgang der Schulaufbrüche“, so der Direktor der Ortspolizeibehörde, Harry Götze. „Daher ist es nur konsequent“, so Götze weiter, „dass die städtischen Kindertagesstätten nunmehr mitziehen.“

An den jeweiligen Einrichtungen weisen im Außenbereich auffällige Schilder auf den Einsatz von künstlicher DNA in den Räumen hin. Dadurch sollen potentielle Einbrecher abgeschreckt werden. Ein solches Hinweisschild wurde nun durch Herrn Stadtrat Klaus Rosche und dem Direktor der Ortspolizeibehörde, Harry Götze, und Vertretern der Vertriebsfirma für künstliche DNA „Caveo“ in der städtischen Kindertageseinrichtung Dresdener Straße angebracht. Ebenfalls vertreten waren der dort zuständige Kontaktbereichsbeamte, Wolfgang Otto, und Rainer Bergstedt, Leiter der Einrichtung in der Dresdener Straße.

Im Weiteren würde sich Polizeichef Götze auch über den Einsatz der künstlichen DNA in Wirtschaftsunternehmen, durch Bürgerinitiativen oder bei Behörden sehr freuen. Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle steht für weitere Informationen gern zur Verfügung.

 

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