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Kongress zum demografischen Wandel: Die Folgen für die Region

Der Unterweserraum gehört zu den Regionen in Deutschland, die besonders stark vom demografischen Wandel betroffen sind. Auf einem ganztägigen Kongress des Regionalforums Bremerhaven diskutieren Politiker und Verwaltungsexperten am Dienstag, 23. November, in der Seestadt über die Auswirkungen für den Unterweserraum.

Dem Regionalforum haben sich 15 Städte, Kreise und Gemeinden auf beiden Seiten der Weser angeschlossen. Der demografische Wandel wird sich nach ihrer Einschätzung auf alle Bereiche des Lebens in den Kommunen auswirken. Handlungsbedarf gebe es nicht nur wegen der rückläufigen Bevölkerungszahlen, sondern vor allem wegen der Verschiebungen in der Altersstruktur der Bevölkerung.

Der Kongress im Conference Center des Atlantic Hotels Sail City wird um 9 Uhr von Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz eröffnet. Nach einem Einführungsvortrag gehen Vertreter der Kommunen und Landkreise aus der gesamten Region in Fachvorträgen und Workshops den Folgen des Bevölkerungsrückgangs und der Überalterung nach. Fünf Arbeitsgruppen befassen sich mit den Konsequenzen für die Bereiche Bildung und Ausbildung, Mobilität und Siedlungsentwicklung, Wohnen, Soziale Infrastruktur sowie Regionale Identität und Regionalmarketing.

Zum Abschluss diskutieren Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz, die Landräte Kai-Uwe Bielefeld (Cuxhaven) und Michael Höbrink (Wesermarsch) sowie Bürgermeister aus beiden Landkreisen um 15 Uhr über die Folgen für die Region. Moderator des Podiumsgesprächs: Klaus-Martin Hesse von der Oldenburger Agentur für Stadt-und Regionalentwicklung FORUM Huebner, Karsten & Partner.

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