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Integriertes Klimaschutzkonzept des Regionalforums Bremerhaven: Weichen in Richtung Klimaschutz gestellt

Noch rechtzeitig vor Weihnachten und zum Abschluss der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen konnte der gemeinsame Förderantrag von 26 Gebietskörperschaften des Regionalforums Bremerhaven für ein Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven beim Bundesumweltministerium eingereicht werden Zum Regionalforum gehören die Stadt Bremerhaven sowie alle Städte, Samtgemeinden und Gemeinden der beiden Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch einschließlich der beiden Landkreise selbst. Herausragendes Merkmal dieses Antrages ist sein interkommunaler Charakter mit den Verknüpfungen in einem regionalisierten Strukturansatz.

Damit sollen die Weichen für ein verstärktes Engagement in Sachen Klimaschutz, Ausbau Erneuerbarer Energien und Reduktion des CO2-Ausstoßes in den regionalen und kommunalen Zuständigkeitsbereichen der beiden Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch, der Stadt Bremerhaven sowie der Städte Brake, Cuxhaven, Elsfleth, Langen und Nordenham, der Samtgemeinden Am Dobrock, Bederkesa, Beverstedt, Börde Lamstedt, Hadeln, Hagen, Hemmor, Land Wursten und Sietland, der Gemeinden Berne, Butjadingen, Jade, Lemwerder, Loxstedt, Nordholz, Ovelgönne, Schiffdorf und Stadland gestellt werden. Der Förderantrag wurde auf Anregung der Stadt Bremerhaven mit tatkräftiger Unterstützung einer Oldenburger Arbeitsgruppe, bestehend aus der ARSU GmbH, der AG Regionalwissenschaften der Universität Oldenburg und der NWP Planungsgesellschaft mbH, erstellt.


Grundsätzlich sieht die Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums zwei Phasen und somit auch Fördertatbestände vor: die Erstellung eines umfassenden Klimaschutzkonzepts und dessen Umsetzung. Die Förderhöhe liegt jeweils bei 80 % der förderfähigen Aufwendungen, die sich in der ersten Phase auf den Zukauf externer Leistungen beziehen. Der jetzt eingereichte Förderantrag zielt auf die erste Phase und hat die Erarbeitung eines integrierten Handlungskonzepts für kommunalen Klimaschutz zum Gegenstand.


Neben der Bestandsaufnahme des kommunalen Energieverbrauches (Energiebilanz) enthält das vorgesehene Klimaschutzkonzept die Ermittlung von Einsparpotentialen in den jeweiligen Verbrauchssektoren und die Festlegung eines CO2-Einsparzieles sowie eine Prioritätenliste mit Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles. Eine wesentliche Grundlage ist der vorliegende Masterplan Klimaschutz, der dabei weiter ausgebaut und verfeinert werden soll. Von einem integrierten Klimaschutzkonzept wird gesprochen, wenn es die oben genannten Aspekte umfasst und unter Beteiligung der kommunalen Interessengruppen (Bürger, Vereine, Unternehmen, etc.) erarbeitet wurde. Dies soll im Rahmen eines noch einzurichtenden Internetforums geschehen. Ein integriertes Konzept umfasst u.a. auch die Prüfung verschiedener Maßnahmen und die damit verbundenen Investitions- und Betriebskosten.


Die nicht förderfähigen Kosten (20 %) werden zu jeweils 25 % von den großen Gebietskörperschaften (Landkreise Cuxhaven und Wesermarsch sowie der Stadt Bremerhaven) und ebenfalls zu 25 % von den Städten und Gemeinden der beiden Landkreise nach dem Einwohnerproporz getragen.


Mit der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für das Regionalforum Bremerhaven kann ein ganz wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz für unsere Unterweserregion geleistet werden, vor allem mit entscheidenden Impulsen zur Realisierung von gemeinsamen Klimaschutz-Projekten.

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