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"Gute Entwicklung für Bremerhaven" - OB Grantz begrüßt Ansiedlungspläne von Ikea

Der schwedische Möbelanbieter Ikea erwägt eine Ansiedlung in Bremerhaven. Nach intensiven Gesprächen mit der Bremerhavener Wirtschaftsförderung kommt hierfür das Gewerbegebiet Bohmsiel in Wulsdorf in Betracht. "Das ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass Bremerhaven nach außen wieder positiv wahrgenommen wird", sagt Oberbürgermeister Melf Grantz.

Seit Herbst vergangenen Jahres laufen die Verhandlungen mit dem Möbelkonzern. Derzeit sind die Planer in der engeren Abstimmung, um Rahmenbedingungen wie die Infrastruktur für das Projekt festzulegen. Zur Größe des geplanten Möbelhauses gibt es noch keine Details.

Vom Standort Bremerhaven versprechen sich der Konzern und die Wirtschaftsförderer eine Belebung der Region. „Die Ansiedlung von Ikea wäre eine hervorragende Ergänzung des vorhandenen Sortiments“, sagt Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS. „Wir sind froh, dass der Konzern uns in seine Erweiterungspläne einbezogen hat und sind in einem sehr konstruktiven Dialog.“

Aus Sicht von Oberbürgermeister Melf Grantz sind die Ikea-Pläne ein wichtiger Schritt, um Bremerhavens Position als Oberzentrum weiter auszubauen. „Diese Ansiedlung wird sich überregional auswirken und auch in Richtung Osten bis zur Elbe ausstrahlen. Für unsere direkten Nachbarn in der Wesermarsch ist eine Ikea-Filiale in Bremerhaven ebenso interessant wie für die Menschen in Bremen-Nord. Noch dazu bringt eine Gewerbeansiedlung dieser Größe zusätzliche Arbeitsplätze und das kann ich als Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent nur begrüßen. Das ist eine gute Entwicklung für Bremerhaven.“

Am kommenden Dienstag, 13. März, treffen sich Vertreter des Ikea-Konzerns sowie der Bremerhavener Wirtschaftsförderung gemeinsam mit OB Grantz, um weitere Details der Ansiedlungspläne zu besprechen und vorzustellen.

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