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Grundwasserproblem Wulsdorf: Gutachten beauftragt

Auf Vorschlag von Stadtrat Hans-Werner Busch hat der Magistrat beschlossen, weitere Untersuchungen zur Lösung für die Grundwasserprobleme in Wulsdorf zu beauftragen. Zuvor hatte die Ingenieurgesellschaft Dr. Schmidt mbH, Stade zwei Szenarien entwickelt, die mit den Grundsätzen des Wasserhaushaltsgesetzes vereinbar scheinen und bei denen der Grundwasserstand bei der Überzahl der betroffenen Gebäude unterhalb der Oberkante der Kellersohlen gehalten werden kann.

Hintergrund war, das die vorherigen Planungen vorsahen, dass mit einer Drainage ca. 1.000.000 m3 Wasser pro Jahr gefördert, aufbereitet und fortgeleitet werden müssten. Dies schien nach dem Wasserhaushaltsgesetz mit den Grundsätzen des Ressourcenschutzes nicht vereinbar.

Zur Auswahl und Umsetzung einer dieser Szenarien ist zu prüfen, ob die Fortleitung der Fördermenge über das Kanalnetz oder über eine Rückführung in eine tiefere Grundwasserschicht erfolgen kann. Dazu ist der Anfall von Grundwasser über das Jahr mit seinen jahreszeitlichen Schwankungen in diesem Gebiet und dessen Zusammensetzung zu untersuchen.

„Ich gehe davon aus, dass in etwa acht Monaten Ergebnisse vorliegen.“, so der für das Umweltschutzamt zuständige Dezernent, Stadtrat Busch, der zugleich Vorsitzender des Betriebsausschusses der EBB ist. „Auf Grundlage dieser Erkenntnisse sind dann weitere Untersuchungen und Planungen zu beauftragen“ erklärt Stadtrat Busch.

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