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Grantz stellt klar: Keine Umleitung durch Wohngebiete während des Tunnelbaus

Während des Baus des Hafentunnels wird der Verkehr nicht durch die benachbarten Wohngebiete umgeleitet. Die Cherbourger Straße kann in dieser Zeit in beiden Richtungen entlang der Baustelle befahren werden. Mit dieser Klarstellung tritt Oberbürgermeister Melf Grantz den Spekulationen über die Verkehrslenkung bei dem geplanten Großprojekt entgegen.

„Es kann keine Rede davon sein, dass die Stadt eine dauerhafte Verkehrsumleitung in anliegende Wohngebiete plant“, versichert der Oberbürgermeister. „Das geht auch aus den Unterlagen für die Genehmigung des Vorhabens im Planfeststellungsverfahren hervor.“ Deshalb stehe eine Öffnung der Wurster Straße in Richtung Hafen für Pendler aus der Stadt Langen auf keinen Fall zur Diskussion.

Die Stadt habe rechtzeitig dafür gesorgt, dass der Verkehr auch während der vier- bis fünfjährigen Bauarbeiten ab 2012 auf dem Autobahnzubringer fließen werde: Nördlich der Cherbourger Straße und südlich der Triftstraße kaufte sie Grundstücke an, auf denen die Autos an der Baustelle vorbeifahren können.

Durch diese „nördliche Verkehrsdurchführung“, so der OB, sei gewährleistet, dass sich Individualverkehr und Baufahrzeuge nicht in die Quere kämen. Während der Bauzeit seien zwar zeitweilige Verkehrsbehinderungen nicht auszuschließen, doch die würden mit der Baustelle mitwandern und je nach dem Stand der Arbeiten nur Wochen oder Monate dauern. Dazu könnten etwa Einschränkungen beim Abbiegen in Kreuzungsbereichen mit der Baustelle gehören. Grantz: „Diese Maßnahmen werden den Betroffenen rechtzeitig mitgeteilt und dann mit zeitlichem Vorlauf dem aktuellen Baufortschritt entsprechend veröffentlicht.“

Mit Nachdruck weist er in diesem Zusammenhang die Behauptung zurück, von einem „noch völlig offenen“ Verlauf der Umleitung für die Hafenanbindung gesprochen zu haben. Grantz: „Schließlich steht bereits seit langem fest, dass es während des Tunnelbaus keine Umleitungen durch Wohngebiete geben wird.“ Seine Äußerung habe sich ausschließlich auf die Verkehrsanbindung eines künftigen möglichen Gewerbegebiets bezogen, das die Städte Bremerhaven und Langen gemeinsam planen könnten.

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