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Grantz begrüßt Entscheidung zur Weservertiefung

Bremerhaveners Oberbürgermeister Melf Grantz begrüßt die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, zuerst die Vertiefung der Außenweser voranzubringen. "In Bremerhaven hängen rund 12.000 Arbeitsplätze in den Häfen daran, vor allem für die Containerschifffahrt erreichbar zu sein. Deshalb ist die Außenweservertiefung für Bremerhaven von existentieller Bedeutung."

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hatte am 13. September 2016 den Planfeststellungsbeschluss zur Weservertiefung aufgehoben und verlangt, dass sie in drei Abschnitten geplant werden müsse. Dem will nun das federführende Bundesverkehrsministerium entsprechen und in einem ersten Schritt die Vertiefung der Außenweser bis Brake planungsrechtlich umsetzen. Dieser erste Abschnitt soll bis 2020 planfestgestellt werden. Oberbürgermeister Grantz hält dieses Vorgehen für vernünftig. „Aus Bremerhavener Sicht ist es allerdings unbedingt notwendig, dass die Außenweservertiefung planungsrechtlich auch tatsächlich bis 2020 abgearbeitet wird. Ich hoffe sehr, dass diese neue Planfeststellung dann rechtssicher wird, um möglichst schnell umgesetzt werden zu können. Die Bremerhavener Häfen sind auf gute Erreichbarkeit auch für wachsende Schiffsgrößen angewiesen.“

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