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Erstes integratives Schulmaterial - 40.000 Euro für Inklusion und unterstützende Pädagogik

Mit dem Schulgesetz wurde 2009 eine integrative Förderung aller Kinder mit dem Ziel einer inklusiven Schule festgelegt. Diese Aufgabe der Regelschule soll durch die Arbeit der Zentren für unterstützende Pädagogik (ZuP) begleitet werden. Für die relativ kleinen Grundschulen haben sich in Bremerhaven 6 ZuP-Schulverbünde mit 2-4 Standorten gebildet, für die jeweils eine ZuP-Fachbereichsleitung bei der Organisation und Begleitung der unterstützenden Pädagogik zuständig ist. Der Schulverbund 5 - bestehend aus Fritz-Reuter-Schule, Veernschule und Surheider Schule - erhält das erste integrative Schulmaterial.

Für die veränderten Aufgaben gerade der Förderdiagnostik, die eine Statuierung einer Lernbehinderung erst am Ende der Klasse 8 vorsieht und der Förderarbeit, die verstärkt in den Klassen stattfindet, hat das Schulamt in diesem Jahr 40.000 € für Diagnose- und Fördermaterial zur Verfügung gestellt. Die Materialien dafür wurden von den Fachkräften des ZuP zusammengestellt und mit den Schulen abgestimmt.

Am Freitag 14. Dezember, um 11 Uhr wird Schuldezernent Michael Frost die ersten Materialien für den Schulverbund 5 übergeben: „Dies soll eine kleine Unterstützung der Grundschulen sein für die schwierigen Aufgaben bei der integrativen Förderung der Kinder mit dem Ziel einer inklusiven Schule.“ Schülerinnen und Schüler aus der Fritz-Reuter-, Veern- und Surheider Schule haben dann an ausgewählten Stationen die Möglichkeit, die neuen Materialien auszuprobieren.

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