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DSM-Stiftungsrat begrüßt das Engagement des Initiativkreises

Die Sanierung des Großseglers rund 32,6 Millionen Euro kosten

Der Stiftungsrat des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM) hat am Mittwoch, 22. November 2017 das Engagement des »Initiativkreises zum Erhalt des Segelschiffes Seute Deern« begrüßt. Damit wurde ein Prozess eingeläutet, der unter anderem die Stellungnahmen von Wissenschaftlichem Beirat und Zuwendungsgebern sowie die Einbindung in das touristische Konzept der Stadt Bremerhaven umfasst.

Der Stiftungsrat hat folgendes beschlossen:

  1. Der Stiftungsrat begrüßt die Initiative des Arbeitskreises zur Erhaltung der SEUTE DEERN. Er bittet den Initiativkreis seine Bemühungen zum Erhalt der SEUTE DEERN fortzusetzten, wobei der Stiftungsrat vorsorglich darauf hinweist, dass der Etat des DSM zu Zeit keine Mittel aufweist, die für den Erhalt der SEUTE DEERN eingesetzt werden können.
  2. Der Stiftungsrat bittet den Initiativkreis, seine Überlegungen bei nächster Gelegenheit dem Wissenschaftlichen Beirat des DSM vorzustellen. Der Wissenschaftliche Beirat wird um eine Stellungnahme gebeten, ob die SEUTE DEERN ein Forschungsgegenstand für das DSM darstellen könnte.
  3. Für die weiteren Bemühungen ist eine Einbindung in die touristischen Angebote, den Museumshafen und die Museumsmeile der Seestadt Bremerhaven vorzunehmen. Der Stiftungsrat bittet das Direktorium, in diesem Sinne die Einschätzungen der Zuwendungsgeber zu den Vorschlägen einzuholen und in der nächsten Sitzung des Stiftungsrates zu präsentieren.

Die Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Schiffahrtsmuseums, Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, zur Entscheidung des Stiftungsrates: »Damit haben wir eine Grundlage, um die weiteren Weichen bezüglich der Seute Deern zu stellen.« Hintergrund ist der Zustand des Museumsschiffes. In den Rumpf des 62 Meter langen hölzernen Frachtseglers dringt Wasser ein. Nach Schätzungen des Arbeitskreises »Rettet die Seute Deern« würde die Sanierung des Großseglers rund 32,6 Millionen Euro kosten.   Deutsches Schiffahrtsmuseum