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Dienstbetrieb beim Magistrat möglichst kontaktlos

Wie bereits im Frühjahr hat der Magistrat am Freitag, dem 30. Oktober 2020, einvernehmlich beschlossen, den Dienstbetrieb der Stadtverwaltung mindestens im Monat November 2020 so weit einzuschränken, dass es zu möglichst wenig direkten Kontakten zwischen Kundinnen und Kunden mit den Beschäftigten des Magistrats kommt.

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt mit exponentieller Dynamik an. Mittlerweile hat auch die Seestadt den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen (Inzidenzwert) überschritten. Die Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 hat infolge der weiter zunehmenden Verbreitung des Coronavirus zu weitreichenden Maßnahmen geführt. „Die Einschränkungen im Besuchsverkehr der Stadtverwaltung sind daher notwendig, um die Übertragungswege des Coronavirus zu unterbrechen, das Risiko von Infektionen einzudämmen und die Funktionsfähigkeit der Verwaltung, auch nach außen, aufrechtzuerhalten,“ so Oberbürgermeister Grantz.

Die Stadtverwaltung bleibt weiter geöffnet, allerdings wird dringend um eine vorherige Terminabsprache gebeten. Von persönlichen Kundenkontakten sollte Abstand genommen und auf Mail- oder Telefonkontakt oder auf ein schriftliches Verfahren umgestellt werden. Sofern ein persönlicher Kontakt von Kundinnen und Kunden unvermeidbar ist, sind zwingend die Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts zu beachten. Insbesondere besteht innerhalb von Gebäuden des öffentlichen Dienstes und Behörden auf den Verkehrsflächen (Eingangsbereiche, Treppenhäuser, Flure, Aufzüge etc.) die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

„Wir werden es nur gemeinsam schaffen die Infektionszahlen wieder in den Griff zu bekommen. Die Stadtverwaltung wird hierzu ihren Beitrag leisten, dabei aber trotzdem versuchen bestmöglich die Anliegen der Kundinnen und Kunden der Stadt zu bearbeiten. Ich bitte um Verständnis, dass es dabei zu Verzögerungen kommen kann, aber es ist zu unserem gemeinsamen Schutz vor dem Virus,“ so Grantz abschließend.

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