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DDR-Hochseefischer erinnern an Bremerhavener Museumsschiff

Festveranstaltung für den Seitentrawler „GERA“ in Gera

Unter dem Motto „Der 1. Thüringer Hochseefischer-Stammtisch mit der „GERA“ in Gera“ treffen sich am 14. September 2019 über 130 Hochseefischer in der ostthüringischen Patenstadt des Seitentrawlers FMS „GERA“, um an die aktive Einsatzzeit des Bremerhavener Museumsschiffs in der Hochseefischerei zu erinnern. Die Schirmherrschaft des Treffens im Hotel Novotel hat der Oberbürgermeister der Stadt Gera, Julian Vonarb, übernommen, der auch die Teilnehmer begrüßen wird.

Die Idee zu dem Treffen entstand während des Besuchs einer Gruppe von ehemaligen Hochseefischern aus Thüringen auf dem Bremerhavener Museumsschiff im Sommer 2018. In der Gruppe befand sich eine ganze Reihe von Hochseefischern, die früher auf der „GERA“ und ihren Schwesterschiffen gefahren waren. Der Direktor des Historischen Museums Bremerhaven, Dr. Alfred Kube, der die Gruppe auf der „GERA“ begrüßte, erinnert sich, dass die Hochseefischer auf dem vertrauten Seitentrawler sogleich in Erinnerungen an ihre Fahrenszeit schwelgten: „Die Hochseefischer fassten spontan den Entschluss, einmal in Gera ein Treffen zur „GERA“ zu organisieren“.

An der Veranstaltung in Gera werden auch leitende Mitarbeiter des ehemaligen Rostocker Fischkombinats, der damaligen Reederei der „GERA“, teilnehmen. Das Programm sieht unter anderem eine Reihe von Vorträgen über die historische Bedeutung des Fischkombinats, die damalige Flottenstruktur und über den Fischereieinsatz der „GERA“ vor. Dr. Alfred Kube referiert über die Bedeutung der „GERA“ als Museumsschiff. Ebenfalls aus Bremerhaven anreisen wird Reinhard Meiners, ehemaliger Chef der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft, der im Frühjahr 1990 den Seitentrawler „GERA“ in Rostock entdeckt und vor der Verschrottung gerettet hatte.