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Bobbycars, Rollrasen und Schlittenfahren: Kindertagesstätte Karl-Lübben-Straße nimmt ihren Betrieb auf

Zum 1. Januar 2013 nimmt die Dependance der Kindertagesstätte Karl-Lübben-Straße am Klinikum Reinkenheide ihren Betrieb auf.

Zurzeit wird das Außengelände gestaltet. Die Innenräume des mit Blick auf den neu gestalteten Klinikpark gelegenen Neubaus sind schon komplett. "Im Rahmen des städtischen Ausbauprogramms zur U3-Betreuung sind wir richtig stolz auf diese Angebotserweiterung", sagt Robert Reichstein, Abteilungsleiter Kinderförderung im Amt für Jugend, Familie und Frauen, beim Besuch im Ärztehaus. Wenn man rausschaue, komme man nicht auf den Gedanken, dass man sich auf einem Klinikgelände befinde.

„Das ist wichtig“, sagt Reichstein, während draußen der Bagger den Boden bereitet. Bald kommt der Rollrasen. Schon jetzt warten die schwungvoll gestalteten Wege durch das bald satte Rasengrün auf begeisterte Bobbycar-Fahrer. Damit die kindgerechten Fahrzeuge trotz des umzäunten Geländes keine Beine kriegen, bietet ein Gerätehaus auf dem Außengelände Sicherheit und Schutz vor fremden Fingern und der Witterung.

Ralf Henne-Lorenzen, Leiter des Kindergartens in der Karl-Lübben-Straße und damit auch verantwortlich für die „Zweigstelle“, blickt mit Stolz auf die neue Einrichtung: „Zwei Plätze finanziert das Klinikum, insgesamt 16 Kinder können wir aufnehmen und ein paar freie Plätze haben wir noch.“ Neben der kindgerechten Ausstattung – vom kleinkindkleinen Sanitärbereich über geeignete Schlafplätze für die Mittagsruhe bis zum Kinderwagen mit sechs Sitzplätzen – beeindruckt vor allem der nahe Klinikpark.

„Das ist schon toll, was den Kindern hier in absoluter Nähe geboten wird“, sagt Reichstein und schaut auf den künstlich angelegten See. Noch gut hat er das Terrain des Klinikums vor der landschaftsgärtnerischen Umgestaltung vor Augen: „Das erkennt man gar kaum wieder. Selbst einen tollen Hügel gibt es, so dass man bei Schnee auch Schlittenfahren kann.“

Bei der Innenausstattung kooperierte das Amt mit dem Bremerhavener Förderwerk. Für gemeinnützige und öffentliche Einrichtungen in der Seestadt schaffen Langzeitarbeitslose im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen soziale Infrastrukturen im städtischen Gemeinwesen. „Wir haben uns spezielle Garderoben und Wickeltische mit einer für Kinder nutzbaren, verstaubaren Treppe bauen lassen“, sagt Reichstein.

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