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Ausnahmen für Kader- und Spitzensport in Bremerhaven

Grundsätzlich sind die Sportstätten auch in Bremerhaven seit Montag, dem 2. November 2020, für die Vereine gesperrt.

In der 19. Coronaverordnung ist aber eine Ausnahmeregel vorgesehen, wonach Sportvereine für Kaderathleten und Spitzensportlerinnen und Spitzensportler eine Freigabe beantragen können. Stadtrat Paul Bödeker als Sportdezernent freut sich, dass die Bremerhavener Vereine bereits am Wochenende ihre Ausnahmeanträge gestellt haben. Nach Gesprächen mit dem Amt für Sport und Freizeit hat die TSG für die A-Latein-Formation, der ERC für die Rollkunstläuferinnen und Rollkunstläufer, der Weser-Boxring für die Kader-Athleten, der Turnkreis und der OSC für den Trampolinkader und der Bremerhavener Ruderverein für die Spitzensportler die Genehmigung erhalten. Das Eishockey-Team der Fischtown Pinguins und die Basketballer der Eisbären Bremerhaven benötigen als Berufssportler keine Ausnahmegenehmigung.

„Wir freuen uns, dass sich die Spitzensportler durch die Coronakrise nicht entmutigen lassen und weiterhin für ihre sportlichen Ziele kämpfen. Natürlich ist es schwer, hundertprozentig dabei zu bleiben, wenn man nicht weiß, ob die geplanten Meisterschaften und Wettkämpfe tatsächlich stattfinden können“, sagt Paul Bödeker. „Ich hoffe, dass es bald wieder Lockerungen für den Individualsport und den normalen Vereinssport geben kann, denn der Sport erfüllt auch viele soziale und präventive Aufgaben, gerade in der Gemeinschaft, auf die wir langfristig nicht verzichten können. Bis dahin nutzen Sie die Bewegungs-Möglichkeiten, die aktuell allein oder zu zweit beim Individualsport erlaubt sind, um sich fit und gesund zu halten.“

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