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Ausbau Deutsches Schiffahrtsmuseum: Grantz und Frost begrüßen Initiative von Bürgermeister Sieling

"Äußerst erfreulich und eine gute Botschaft für das Deutsche Schiffahrtsmuseum" -Oberbürgermeister Melf Grantz und Kulturdezernent Michael Frost begrüßen die positiven Aussagen des Bremer Bürgermeisters Carsten Sieling zur weiteren Modernisierung des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM). Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des DSM am 5. September hatte sich Bürgermeister Sieling für weitere Gespräche mit dem Bund über die Finanzierung der zweiten Ausbaustufe ausgesprochen. Sieling ist gleichzeitig auch Senator für Kultur und Vorsitzender des DSM-Stiftungsrates. Der erste Bauabschnitt im DSM ist derzeit in Planung. Vorrangiges Ziel ist die Eröffnung der umgebauten Koggehalle im kommenden Jahr.

Man wolle in naher Zukunft über den zweiten Teil der Sanierungsarbeiten im DSM mit dem Bund sprechen und die positiven Signale von Bundesforschungsministerin Wanka während ihres Besuches in Bremerhaven aus dem Sommer vergangenen Jahres aufnehmen, hatte Sieling während seiner Festansprache betont.

„Es gut zu wissen, dass Carsten Sieling als Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats in der Sache hinter uns steht“, sagte dazu Oberbürgermeister Melf Grantz. „Die Planungen für den ersten Bauabschnitt im DSM sind auf der Zielgeraden. Es ist deshalb an der Zeit und sehr sinnvoll, mit dem Bund über die Finanzierung des notwendigen zweiten Bauabschnittes zu sprechen.“ In einem nächsten Schritt könne dann mit den Planungen für die zweite Phase der Museums-Sanierung begonnen werden.

Aus Sicht von Kulturdezernent und DSM-Stiftungsratsmitglied Michael Frost ist das Voranschreiten der Sanierungspläne im DSM vor allem auch der geschäftsführenden Direktorin Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner zu verdanken. „Frau Dr. Kleingärtner hat fachlich eine hervorragende Vorarbeit geleistet und das Deutsche Schiffahrtsmuseum auf den jetzt eingeschlagenen Weg gebracht. Dank Ihrer Arbeit gibt es nun umsetzungsfähige Konzepte und Maßnahmen“, so Frost.

Insgesamt stehen für den ersten Bauabschnitt und die Sanierungsarbeiten im DSM 42 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadtgemeinde Bremerhaven zur Verfügung. Das Museum ist eines von acht nationalen Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft und damit von besonderer Bedeutung. Im Rahmen der Modernisierung soll das DSM zu einem integrierten Forschungsmuseum im Sinne der Leibniz-Gemeinschaft umgestaltet werden, das Forschung und Bildung noch stärker mit einander verbindet und darstellt.

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