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Antrittsbesuch von „Mein Schiff 3“ läuft wie am Schnürchen: Schiff erhält Plakette zum Erstanlauf

Erster Dreieranlauf am Columbus Cruise Center Bremerhaven geht problemlos über die Bühne. 7000 Passagiere wechseln in der Seestadt die Kabine.

Wenn „Mein Schiff 3“, das 2014 von Helene Fischer getauft wurde, seinen Antrittsbesuch in Bremerhaven macht, und zwar zeitgleich mit der Veröffentlichung des neuen Albums der Schlager-Königin, dann darf man ruhig mal ein bisschen „Atemlos“ sein. Den Mitarbeitern des Columbus Cruise Center Bremerhaven (CCCB) ging die Puste aber keineswegs aus. Routiniert wurde die Anlaufpremiere über die Bühne gebracht, und das obwohl zeitgleich noch zwei weitere Schiffe an der Kaje lagen. 7000 Passagiere mussten in knapp 14 Stunden durch das Terminal geschleust werden. In Bremerhaven alles kein Problem – dank eines eingespielten Teams und hervorragender Planung.

Als Kapitän Jonas Lyddby morgens um 5.30 Uhr mit „Mein Schiff 3“ am Kreuzfahrtterminal anlegt, herrscht dort noch die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Das erledigt sich allerdings postwendend, sobald der Kreuzliner fest vertäut ist. 2500 Passagiere müssen gleich von Bord gehen, um dann mit Bussen und Taxen in Richtung Hauptbahnhof oder Flughafen weiterzureisen. Die Crew am CCCB hat ab jetzt 90 Minuten lang Zeit, um ca. 5000 Koffer von Bord zu schaffen und diese im Terminal zur Abholung bereitzustellen. Der Sturm beginnt.

Gegen 9 Uhr ist der Kofferschwall der „Mein Schiff 3“ längst gebändigt und geordnet. Jetzt legt MS „Deutschland" am nördlichen Ende der Kaje an. 550 Passagiere und doppelt so viele Koffer müssen in anderthalb Stunden runter. Eigentlich sollte inzwischen auch MS „Astor“ hier sein (500 Passagiere, 1000 Koffer, 90 Minuten), denn ab 11 Uhr beginnt bereits wieder die Einschiffung auf allen drei Schiffen. Mit fast 90 Minuten Verspätung (gegen 10.30 Uhr) legt sie endlich an. Die zehn Terminal-Mitarbeiter geben alles. Mit Unterstützung von zehn Aushilfen und ca. 80 Logistikmitarbeitern von Rhenus Midgard läuft alles wie am Schnürchen – trotz des heftigen Zeitversatzes der „Astor“.

Als um 11 Uhr das Boarding für die gerade erst geräumten Schiffe beginnt, gibt es im Salon von „Mein Schiff 3“ eine kleine Feierlichkeit. Kapitän Lyddby bekommt vom Terminalmanager Veit Hürdler eine Plakette zum Erstanlauf des CCCB überreicht. Einen Zinnteller mit Stadtwappen. Von Dr. Iven Krämer gibt es noch eine Plakette der Hansestadt Bremen obendrauf. Der Referatsleiter für Hafenwirtschaft hatte sich extra auf den Weg aus Bremen gemacht, um den 300 Meter Kreuzliner, samt Kapitän, in der Stadt und dem Land Bremen willkommen zu heißen. Als Kapitän Lyddby um 19 Uhr von der Columbuskaje ablegt, ist im Inneren des Terminals wieder Ruhe eingekehrt. Der erste Dreieranlauf der aktuelle Saison ist perfekt. Das nächste Dreierpack wird in Bremerhaven am 2. Juni erwartet. Dann liegen zeitgleich MS „Berlin“, MS „Deutschland“ und MS „Albatros“ am Terminal. „Mein Schiff 3“ kommt in diesem Jahr übrigens nicht wieder in die Seestadt. Dafür aber das Schwesterschiff „Mein Schiff 4“ gleich 10 Mal. Erstmals am 20. Mai. Ahoi.   Marco Butzkus

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