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35 Jahre im Dienst der Stadt Bremerhaven: Leiter des Stadtplanungsamtes in den Ruhestand verabschiedet

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am heutigen Freitag, 22. Juli, der Leiter des Bremerhavener Stadtplanungsamtes, Norbert Friedrich, in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit rund 100 Gästen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft ließ er im Leher Stadtteilzentrum "die Theo" 35 Jahre im Dienst der Stadt Bremerhaven Revue passieren. Als Leiter des Stadtplanungsamtes hat Norbert Friedrich seit dem 1. Juli 2014 gearbeitet.

In den mehr als drei Jahrzehnten seiner Tätigkeit hat der engagierte Stadtplaner in der Seestadt diverse Projekte umgesetzt. Dazu zählen der Umbau und die Modernisierung des Konrad-Adenauer-Platzes im Stadtteil Geestemünde, die Schaffung eines neuen Zentrums im Stadtteil Leherheide die Aufwertung des Goethequartiers im Stadtteil Lehe sowie das Projekt „Geestemünde geht zum Wasser“ mit der Öffnung des Stadtteils zur Weser hin.

Auf Norbert Friedrichs Initiative hat sich die Stadt Bremerhaven als bundesweit eine der ersten Städte im Jahr 2000 erfolgreich um das Bundesförderprogramm URBAN II beworben. Dadurch wurde die Stadtentwicklung nachhaltig vorangebracht. Eines seiner bedeutendsten Projekte war die rechtliche Neuordnung im Umgang mit sogenannten Schrottimmobilien, die in Bremerhaven besonders im Stadtteil Lehe stehen. Durch den Bremerhavener Vorstoß wurde im Jahr 2013 der Paragraph 179 im Bundes-Baugesetzbuch geändert und so bundesweit der Weg für eine kommunale Handhabe gegen Hausbesitzer freigemacht, die ihre Immobilien verwahrlosen und verfallen lassen.

Oberbürgermeister Melf Grantz würdigte Norbert Friedrich in seiner Ansprache als „einen Menschen, der nicht mit seiner Meinung hinter dem Berg hält“. Er habe die Stadtentwicklung vor allem auch dadurch vorangebracht, dass er die Diskussion mit Politikern, Mitarbeitern und Bürgern liebe. Norbert Friedrich habe der Seestadt Bremerhaven in den 35 Jahren seiner Tätigkeit einen ganz eigenen Stempel aufgedrückt und sich für die Stadt eingesetzt - ganz besonders auch für den Stadtteil Lehe, so Grantz.

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