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150.000 LED-Leuchten in der Innenstadt

Pandemiebedingt kann der Bremerhavener Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden.

Aber auch ohne Weihnachtsmarkt leuchten seit Anfang dieser Woche rund 150.000 LED-Leuchten in der Bremerhavener Innenstadt. Der Lichterglanz leuchtet von der Lloydstraße bis zur Alten Geestebrücke. Von einem sogenannten „Nordlicht“ bis zum „Südlicht“ am Ende der Fährstraße. Neben der Großen Kirche wurden ein LED-Weihnachtsmann und ein beleuchtetes 3D Reh als Fotomotive aufgestellt.

Wie in den vergangenen Jahren, wurden auch in diesem Jahr die ansässigen Firmen der Beleuchtung um finanzielle Unterstützung gebeten. Angefragt wurden kleine Beträge, die aber in der Gesamtheit eine Entlastung der Kosten für Auf- und Abhängung, Instandhaltung, Lagerung und die Stromversorgung bringen. Zusammengekommen sind rund 2500 Euro, auch weil einige Unterstützer deutlich mehr gegeben haben als nachgefragt. Mit rund 25.000 Euro werden die laufenden Kosten für die Beleuchtung pro Jahr veranschlagt.

Auch die insgesamt 75 beleuchteten Tannenbäume werden bis hinunter zur Lloydstraße aufgestellt. Einzelhändler und Firmen konnten und können immer noch für 200 Euro eine Patenschaft für einen Baum übernehmen. Das Riesenrad hat auf dem Theodor-Heuss-Platz seinen Platz eingenommen und dreht seine Runden. Aus rund 35 Metern Höhe ergibt sich so ein schöner Rundumblick über die Innenstadt. Außerdem wurden zahlreiche Figuren in den Märchenhütten von einem Experten des Stadttheaters Bremerhaven restauriert. Für den erstmals beleuchteten mittleren Eingang des Columbus Centers wurden neue Lichterketten angeschafft.

„Leider kann der Weihnachtsmarkt dieses Jahr pandemiebedingt nicht in gewohnter Form stattfinden, aber wir wollen natürlich, dass unsere Innenstadt sehr weihnachtlich geschmückt wird. 150.000 LED-Leuchten tragen dazu bei. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen den Lichterglanz bis zum 6. Januar 2021 zu genießen. Ich wünsche trotz der derzeitigen Situation uns allen eine friedvolle und wunderbare Vorweihnachtszeit“, so Oberbürgermeister Melf Grantz.

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