| Otto von Bismarck (* 1.4.1815, † 30.7.1898)
Bismarck trat für die Erweiterung des Bremerhavener Gebietes ein und bemühte sich im Reichstag um die Bewilligung von Mitteln für den Ausbau neuer Schifffahrtslinien. |
1885 |
| Karl Heinrich von Boetticher (* 6.1.1833, † 6.3.1907)
des Innern, Stellvertreter des Reichskanzlers von Bismarck Bötticher führte gemeinsam mit Heinrich von Stephan die Verhandlungen mit dem Norddeutschen Lloyd, die schließlich in dem Vertrag über die neuen Schifffahrtslinien endeten. |
1885 |
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| Ernst Heinrich Wilhelm von Stephan (* 7.1.1831, † 8.4.1897)
Stephan hatte hervorragenden Anteil am Zustandekommen der neuen Schifffahrtsverbindungen. |
1885 |
| Hermann Henrich Meier (* 16.10.1809, † 17.11.1898)
und der Bremischen Bürgerschaft Gründer des Norddeutschen Lloyd und Vorsitzender des Verwaltungsrates |
1885 |
| Georg Wilhelm Claussen (* 23.1.1845, † 19.6.1919)
Claussen stellte den Werftbetrieb vom Holzschiffbau auf den modernen Eisenschiffbau um. |
1919 |
| Georg Diedrich Seebeck (* 7.11.1845, † 27.2.1928)
Trockendocks – und Vorstand der AG Zu seinen Lebzeiten wurden von 1879 bis 1928 insgesamt 468 Schiffe auf der Werft gebaut. |
1920 |
| Heinrich Kuhlmann (* 24.5.1855, † 17.2.1922)
und ehrenamtlicher Stadtrat Kuhlmann betrieb den Erwerb von Grundstücken in Langen (Friedrichsruh) und Imsum sowie die Errichtung der Schlacht- und Viehhof Bremerhaven-Lehe GmbH. Er gründete 1912 die Viehmarktsbank in Bremerhaven. |
1920 |
| Rudolf Mädger (* 16.12.1860, † 10.12.1928) Zimmergeselle und Gastwirt |
1924 |
| Johann (Hans) Karl Harries (* 11.9.1862, † 18.5.1925) Rechtsanwalt und Notar. |
1924 |
| Friedrich Timmermann (* 20.4.1855, † 12.1.1928) Landwirt Timmermann wirkte entscheidend bei der Erweiterung und Ausgestaltung des Speckenbütteler Parks mit. Die Stadt Wesermünde überließ ihm die Betreuung des Parks auf Lebenszeit. |
1924 |
| Johann Hinrich Schmalfeldt (* 28.11.1850, † 30.12.1937)
6.6.1936 Ehrenbürgerschaft durch Nationalsozialisten aberkannt, wiederhergestellt durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 20.7.1949 Schmalfeldt setzte sich im Reichstag für eine bessere Krankenfürsorge der Seeleute und später in der Bremischen Bürgerschaft für eine gerechte Steuerverteilung und für die Erleichterung der Belastung durch Schul- und Armenpflege sowie für die Erhöhung des Schulzuschusses ein. |
1930 |
| August Lührs (* 23.3.1861, † 25.11.1939) Gastwirt Lührs war Mitbegründer des Gemeinnützigen Bauvereins Geestemünde-Süd eGmbH, der heutigen „Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft“. |
1931 |
| Prof. Dr. Adolf Butenandt (* 24.3.1903, † 18.1.1995)
(seit 1948 Max-Planck-Institut) für Biochemie in Berlin, Tübingen und München Mehr zur Person unter Nach der Ehrenbürgerkunde war die Verleihung „nicht nur Ausdruck des Dankes der Stadt Bremerhaven für sein verdienstvolles Wirken zum Wohl der Menschheit, sondern auch ein Zeichen der Dankbarkeit und Liebe, die er seiner Vaterstadt stets bewahrt hat“. |
1960 |
| Wilhelm Kaisen (* 22.5.1887, † 19.12.1979)
Mehr zur Person unter In der ihm überreichen Urkunde heißt es u.a. „Die Überwindung der verheerenden Auswirkungen des Krieges und die Entfaltung neuen Lebens in unserer Gemeinde, die sich in allen Bereichen so wirksam und erfolgreich vollzogen haben, wären ohne die Hilfe und Förderung durch das Land Bremen nicht in dem erreichten Maße möglich gewesen. ... Die Würdigung und Anerkennung der großen Verdienste um die Stadt Bremerhaven finden ihren Ausdruck in der Verleihung des Ehrenbürgerrechts.“ |
1965 |
| Gerhard van Heukelum (* 15.1.1890, † 5.5.1969)
in Wesermünde/Bremerhaven Seine Sorge galt der Linderung der Not und dem Wiederaufbau der Stadt. Als Oberbürgermeister setzte sich G. van Heukelum entscheidend für den Anschluss Wesermündes an Bremen ein. |
1968 |
| Helmut Schmidt (* 23.12.1918)
Mehr zur Person unter Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Bremerhaven erfolgte auf Antrag der Bremerhavener SPD. Mit ihr wurde Schmidts Eintreten für den Standort Bremerhaven als dem Zentrum der deutschen Polarforschung mit der Errichtung des Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung gewürdigt. |
1983 |
| Ingrid Ehlerding (* 4.2.1948) und Karl Ehlerding (* 25.7.1942)
Das in Hamburg lebende Kaufmannsehepaar hat sich in herausragender und vorbildlicher Weise für das Gemeinwohl seiner Heimatstadt Bremerhaven, v.a. beim Eintreten für die Belange der Bremerhavener Jugend engagiert. |
1998 |
| Mathilde Lehmann (* 5.5.1917,† 12.7.2007)
Die Politikerin der ersten Stunde hat mehr als 30 Jahre lang in den verschiedenen politischen Gremien am Wiederaufbau Bremerhavens nach dem Zweiten Weltkrieg mitgewirkt. Im Vordergrund ihres von persönlicher Wärme getragenen Engagements standen immer die Menschen. Insbesondere in ihrem Amt als Stadtverordnetenvorsteherin prägte sie eine auf Verständigung und Ausgleich bedachte politische Kultur. |
2006 |
| Friedrich Dieckell (* 24.7.1931)
Der Multi-Unternehmer und Investor hat sich durch die großzügige Unterstützung vielfältiger sozialer, schulischer, sportlicher und kultureller Aktivitäten in seiner Heimatstadt sowie durch sein großes Engagement zur nachhaltigen Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Bremerhavens (u.a. Mitbegründung des über die Region hinaus Beachtung findenden Gründerpreises und Mitfinanzierung einer Stiftungsprofessur an der Hochschule Bremerhaven) in herausragender Weise um die Stadt verdient gemacht. |
2007 |
| Prof. Dr. Dr. h.c. Gotthilf Hempel (* 8.3.1929)
Mehr zur Person unter Als erster Direktor des Alfred-Wegener Instituts hat Gotthilf Hempel das Institut konzeptionell, personell und technisch erfolgreich aufgebaut und zu weltweiter Anerkennung geführt. Als persönlicher Berater des Präsidenten des Bremer Senats für den Wissenschaftsstandort Bremen/Bremerhaven und als Senior der Wissenschaftsrunde beim Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven hat er wesentlich zur erfolgreichen und viel beachteten Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Bremerhaven beitragen. |
2010 |
| Prof. Dr. Jörn Thiede (* 14.4.1941)
Mehr zur Person unter Die Leistungen von Prof. Thiede haben in vielfältiger Weise zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandortes Bremerhaven und dessen weltweiter Wahrnehmung beigetragen. Darüber hinaus hat er die Vernetzung mit den Schulen und mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt Bremerhaven vorangetrieben. |
2010 |
| Werner Lüken (* 8.11.1939)
Als gebürtiger Bremerhavener (Wesermünder), der den Schiffbau von der Pike auf gelernt hat, hat Werner Lüken fast ein Vierteljahrhundert die Geschäfte der traditionsreichen Bremerhavener Lloydwerft mit großem Engagement und viel Geschick auch durch schwere Krisen hindurch erfolgreich geführt und der Werft neben dem Kerngeschäft der Reparatur und Wartung mit den Spezialbereichen Umbau und Verlängerung bzw. Verkürzung von Schiffen ein zweites international anerkanntes Standbein gegeben. |
2010 |
Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/stadt-und-politik/stadtinformation/staedtische-ehrungen/ehrenbuerger.12669.html
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