Sowohl aus ökologischer Sicht als auch für die stark verdichteten Siedlungsbereiche im Programmgebiet stellt der Unterlauf der Geeste eine wichtige Entwicklungschance dar. Mit den geplanten Maßnahmen soll daher sowohl die Öffnung bestimmter Uferbereiche für die Allgemeinheit erreicht, als auch die Entwicklung naturnaher Uferzonen ermöglicht werden. Insgesamt soll mit einer langen Grenzlinie von Wasser und Land der Wechsel von Ebbe und Flut stärker betont und die Bedeutung Bremerhavens als Stadt am Wasser mit all ihren vielseitigen Gesichtern erlebbar gemacht werden.
Kurzbeschreibung
Im Einzelnen soll die Entwicklung des Geeste-Ufers als ökologisch gestalteter Rückzugsraum durch die Öffnung der Uferbereiche sowie die Anlage eines Uferweges erreicht werden. Hinzu kommt die Schaffung von Aufenthaltsplätzen an der Geeste und die ökologische Umgestaltung geeigneter Uferbereiche.
Mit der Entwicklung von Bermen (abgeflachte Uferbereiche) im Bereich des mittleren Tidehochwassers werden neue Lebensräume für die im Binnenland seltenen Halophyten (Salz ertragende Pflanzen) gefördert. Geplant ist hier u. a., dass diese ökologischen Besonderheiten auf Schautafeln entlang des Uferwegs veranschaulicht werden.
Zielgruppe und erwartete Auswirkungen
Die Zielgruppe besteht aus Bewohnern, Beschäftigten und Investoren des Fördergebiets sowie Erholungssuchenden aus dem gesamten Stadtgebiet und dem Umland.
Erwartet wird eine deutliche Verbesserung der Erholungsmöglichkeiten im Programmgebiet, des Gewässer- und Landschaftsbildes sowie der ökologischen Uferfunktionen.
Kontakt
Über den aktuellen Stand und laufende Aktivitäten informiert:
Magistrat der Seestadt Bremerhaven Umweltschutzamt Wurster-Straße 49 27580 Bremerhaven