Aufgrund der vielfältigen Defizite besteht das Kernelement in der Schaffung einer Organi-sationsstruktur, die die Vernetzung und Optimierung der programmgebietsbezogenen Aktivitäten bei der Qualifizierung und Existenzgründung erreichen soll. Dazu dient vor allem die Einrichtung des Activiy-Centers-Lehe (ACL), das gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement im Programmgebiet angesiedelt wird. Ziel ist die Verbesserung der Qualifikation benachteiligter Bewohner sowie Gewerbetreibender und dadurch eine Belebung der lokalen Ökonomie. Über die Durchführung vielfältiger bedarfsgerechter Qualifizierungs- und Existenzgründungsprojekte für unterschiedliche Zielgruppen sollen die endogenen Potenziale der lokalen Akteure gestärkt werden.
Kurzbeschreibung
Ausgehend vom ACL sollen in erster Linie neue, bedarfsgerechte Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte gestartet werden. Dabei ist das ACL zentrale Anlaufstelle für Bewohner und für arbeitsmarktpolitische Akteure im Programmgebiet. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanagement wendet sich das ACL aber auch an lokale Gewerbetreibende, um diese bei der Personalbeschaffung und -entwicklung zu unterstützen. Weiteres Augenmerk liegt bei den Existenzgründungen.
Grundsätzlich sind verschiedene einzelne Projekte in den Bereichen Qualifizierung und Existenzgründung vorgesehen, wie z. B. Vorhaben zur Verbesserung der beruflichen Perspektiven (Langzeit-)Arbeitsloser und technologieorientierte Qualifizierungsprojekte zur Verbesserung der Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben.
Zielgruppe und erwartete Auswirkungen
In diesem Bereich ist die Zielgruppe ausgesprochen vielfältig. Sie umfasst sowohl die Beschäftigten in Einzelhandel und Gastronomie, kleine und mittlere Unternehmen, ExistenzgründerInnen aus allen Personengruppen, als auch (Langzeit-)Arbeitslose und SozialhilfeempfängerInnen.
Erhofft wird sich von dieser Maßnahme eine Senkung der Arbeitslosenrate, die Sicherung bestehender Arbeitsplätze im Fördergebiet sowie wirtschaftliche Impulse durch Unternehmensneugründungen im Fördergebiet. Die Auswirkungen auf die Chancengleichheit sind positiv zu beurteilen, da gerade dieser Bereich gefördert wird.
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