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Seestadt Bremerhaven
     
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Gute Großsegler-Bilanz: Noch fünf Windjammer-Besuche in diesem Jahr

08.08.2012

Nach der „Sedov“, „Krusenstern“, „Götheborg“, „Shtandart“, „Pogoria“ und „Alexander von Humboldt II“, bleibt Bremerhaven auch in diesem Sommer der deutsche Hafen mit den meisten Rahsegler-Besuchen. Fünfmal noch bis zum Oktober können sich Windjammer-Fans davon überzeugen, dass die Seestadt Bremerhaven Deutschlands Hauptstadt der Windjammer ist: „Dar Mlodziezy“, „Stad Amsterdam“, noch einmal die „Krusenstern“, die „Mir“ und zum Abschluss die „Alexander von Humboldt II“ stehen auf dem Besuchsplan des BIS Büro Bremerhaven-Werbung.

Nicht einbezogen sind in dieser Großsegler-Bilanz die fast schon zur schönen Routine gewordenen Besuche von kleinen Briggs, Barkentinen oder Barken wie der „Mercedes“, „Artemis“, „Atlantis“ oder „Antigua“. Sie sorgen dafür, dass der Neue Hafen als maritimes Tourismuszentrum im Herzen der „Havenwelten“ gemeinsam mit den Traditionsschiffen von der Schiffergilde Bremerhaven e. V. und der Schiffahrts-Compagnie Bremerhaven e. V. seinen authentischen Charakter behält, der vor allem bei Touristen mit seinem besonderen Flair hoch im Kurs steht.

Der August demonstriert die Vielfalt attraktiver Großsegler. Den Anfang macht vom 18. – 23. August das polnische Vollschiff „Dar Mlodziezy“ (109,25 m lang, 2.936 qm Segelfläche). Das Flaggschiff der polnischen Handelsschifffahrt macht für fünf Tage Station in seinem „zweiten Heimathafen“ und feiert 30. Geburtstag im Neuen Hafen. Mit dem Schulsegler der Maritimen Universität Gdynia verbindet Bremerhaven eine 30 Jahre alte Freundschaft. Kein Rahsegler war bisher so oft und regelmäßig zu Gast in der Seestadt. Kapitän Artur Krol kommt mit der „Dar Mlodziezy“ direkt von den internationalen Tall Ships’ Races und wird am Liegeplatz Neuer Hafen Ost vom 19. – 22. August täglich Open Ship anbieten.

Am 22. August macht das niederländische Vollschiff „Stad Amsterdam“ (78 m lang, 2.200 qm Segelfläche) für einen Tag an der Schlepperpier fest. Wie die „Dar Mlodziezy“ gehört die „Stad Amsterdam“ zur neuen Generation von Rahseglern und wurde vor 12 Jahren in ihrem Heimathafen Amsterdam in Dienst gestellt. Vor allem Touristen und Unternehmen schätzen die „Stad Amsterdam“ wegen ihres besonderen Komforts an Bord und ihrer besonderen See- und Segeleigenschaften. Die haben auch die brasilianische Regierung so beeindruckt, dass sie ihr Segelschulschiff „Cisne Branco“ zur gleichen Zeit in Amsterdam nachbauen ließ.

Auf der Rückreise aus dem Atlantik macht die Viermast-Bark „Krusenstern“ (114,50 m lang, 3.553 qm Segelfläche) vom 30. August – 2. September an der Seebäderkaje fest. Mit der „Krusenstern“ pflegt Bremerhaven ähnlich intensive Beziehungen wie zur „Dar Mlodziezy“: Sie wurde 1926 als „Padua“ bei J. C. Tecklenborg gebaut und ist in Bremerhavens russischer Partnerstadt Kaliningrad zuhause.

Zur neuen Generation der Segelschulschiffe gehört das russische Vollschiff „Mir“ (109,30 m lang, 2.936 qm Segelfläche). Das Schwesterschiff der „Dar Mlodziezy“ ist in St. Petersburg bei der staatlichen Admiral Makarov-Akademie beheimatet und wird vom 7. – 10. September im Neuen Hafen festmachen, wo das Schulschiff auch zu besichtigen ist.

Den vorläufigen Abschluss der Windjammer-Saison 2012 macht dann am 5. Oktober die Bremerhavener Bark „Alexander von Humboldt II“. Sie kehrt von ihrer ersten Tall Ships’ Regatta und etlichen Törns und Hafenbesuchen zurück in den Heimathafen, wo dann ab 6. Oktober auch schon eine Reihe von Tagestörns auf dem Programm stehen. Nach einer Werftzeit heißt es dann am 27. Oktober im Neuen Hafen „Leinen los“ Kurs Gran Canaria und Karibik.

Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/veranstaltungen-tickets/veranstaltungen/gute-grosssegler-bilanz-noch-fuenf-windjammer-besuche-in-diesem-jahr.51839.html
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