Direkt zum Seiteninhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zur Suche springen Direkt zur Hilfeseite springen
Seestadt Bremerhaven
     
Inhaltsbereich überspringen

Aquaculture Forum Bremerhaven 2012 – 2013: Wirtschaft und Wissenschaft für eine nachhaltige europäische Aquakultur

19.12.2011

Das ZAF -Das Zentrum für Aquakulturforschung in Bremerhaven
Aquakulturprodukte haben bereits heute einen hohen Anteil an der Produktion der Weltfischerei. Zukünftig wird Aquakultur bei der Versorgung der Weltbevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Starkes Wachstum beinhaltet Chancen und Risiken, braucht Ideen und Regularien.

Durch die Globalisierung der Märkte verschieben sich die Schwerpunkte für Produzenten und Konsumenten. Darauf muss sich die lokale, nationale und internationale Wirtschaft einstellen. Die Beteiligung deutscher wie europäischer Partner an dieser Entwicklung muss neu definiert werden. „Lokal verankert – global vernetzt“ heißt die künftige Devise. Das AQUACULTURE FORUM BREMERHAVEN 2012 - 2013 richtet seinen Fokus auf diese Aspekte. In einer hochkarätigen vierteiligen Veranstaltungsreihe diskutieren internationale Wissenschaft und Wirtschaft die zukünftigen Erfordernisse einer nachhaltigen Aquakulturentwicklung in Europa.

Die Seestadt Bremerhaven hat seit jeher eine enge Verbindung mit dem Thema Fisch. Der Fischfang hat in seiner Bedeutung für Bremerhaven mit dem Niedergang der Deutschen Hochseeflotte und der zunehmenden Überfischung der Meere zwar stark verloren, die Fischverarbeitung bildet jedoch nach wie vor ein starkes wirtschaftliches Standbein in der Region.

In Bremerhaven forschen das Alfred-Wegener-Institut (AWI), die Hochschule Bremerhaven und das Institut für Marine Ressourcen mit dem Zentrum für Aquakultur (ZAF) seit langem in der Aquakultur. Chancen für eine schlagkräftige deutsche Beteiligung an der weiteren Entwicklung werden in der nationalen und europäischen Vernetzung potentieller Partner gesehen. Das AQUACULTURE FORUM BREMERHAVEN bietet die Möglichkeit einer Standortbestimmung innerhalb der Schwerpunktthemen. Die Beteiligten werden Empfehlungen erarbeiten, die in einer „BREMERHAVEN DECLARATION“ die künftigen Chancen und Risiken definieren und somit Orientierungshilfe geben.

Das AQUACULTURE FORUM BREMERHAVEN findet 2012 und 2013 jeweils im Frühjahr und Herbst statt. Erwartet werden jeweils bis zu 150 internationale Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Das Forum vernetzt somit umfassende wissenschaftliche Kompetenz mit dem Know-How der Wirtschaft und berücksichtigt die notwendigen nationalen und internationalen rechtlichen Anforderungen.

Das AQUACULTURE FORUM BREMERHAVEN wird inhaltlich vorbereitet und begleitet durch ein hochrangig besetztes wissenschaftliches Programmkomitee, das von Prof. Dr. Harald Rosenthal geleitet wird. Unterstützt wird der weltweit renommierte Fischereibiologe und Meeresforscher von Dr. Uwe Brämick vom Institut für Binnenfischerei, Prof. Dr. Bela H. Buck vom Alfred-Wegener-Institut, Prof. Dr. Ulfert Focken vom vTI, Prof. Dr. Maria Koch von der Deutsche See GmbH, Prof. Dr. Ulrich Saint-Paul vom ZMT, Annette Schimmel von der BIS Bremerhaven, Prof. Dr. Carsten Schulz vom Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Prof. Uwe Waller vom HTW Saarbrücken, Dr. Bert Wecker von der Universität Rostock, Dr. Helmut Wedekind von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und Dr. Sven Würtz vom IGB Berlin.

Gemeinsam haben sie mit dem AQUACULTURE FORUM BREMERHAVEN 2012 – 2013 eine Veranstaltungsreihe entwickelt, die zukunftsorientierte Schlüsselthemen zu den Chancen und Risiken der Aquakulturentwicklung aufzeigt:

Workshop I vom 26. - 27. März 2012
AQUAKULTUR-ENTWICKLUNG IM OFFENEN OZEAN
Wenn Visionen auf Wirklichkeit treffen: Die Zukunft des „offshore farming“

Workshop II vom 15. - 16. Oktober 2012
QUALITÄTSPRODUKTE IN DER AQUAKULTUR UND ANFORDERUNGEN DER VERBRAUCHER
Ein Zertifizierungsdjungel: Müssen die Zertifizierer zertifiziert werden?

Workshop III vom 18. - 19. Februar 2013
FISCHERNÄHRUNG UND DIE AQUAKULTURTECHNOLOGIEN AM SCHEIDEWEG
Die Zukunft der Fischernährung - Technologieaspekte: Hochtechnologie, einfache und/oder Integrierte Kultursysteme?

Workshop IV vom 23. - 24. September 2013
ENTWICKLUNGSTRENDS UND DIVERSIFIKATION IN DER EUROPÄISCHEN AQUAKULTUR
Neue Arten oder neue Produkte ? Sind das die Alternativen in der Aquakultur-Entwicklung?

Mit diesen Themensetzungen bietet das  AQUACULTURE FORUM BREMERHAVEN 2012 – 2013 die Plattform für einen umfassenden Wissens- und Technologietransfer zwischen der auf Aquakultur ausgerichteten Wirtschaft und zukunftsweisender wissenschaftlicher Forschung. Nur eine nachhaltige Aquakultur, die sich durch eine hohe Energie- und Ressourceneffizienz dem globalen Wettbewerb stellt und koordiniert agiert, sichert langfristig den lokalen Fortbestand und das Wachstum des Wirtschaftszweiges.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter externer Link:  www.aquaculture-forum.de.

Die Veranstaltungsreihe wird finanziell gefördert von EUROPÄISCHE UNION: Europäischer Fischereifonds – Investition in eine nachhaltige Fischerei und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen.


Kontakt:
BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung
und Stadtentwicklung mbH
Annette Schimmel
Am Alten Hafen 118
27568 Bremerhaven
Tel.: 0471 – 946 46 710
Mobil: 0170 - 760 8223
E-Mail: schimmel at bis-bremerhaven.de

Sie haben Fragen zu dieser Seite?

Insa Rabbel Dann senden Sie einfach eine E-Mail an Insa Rabbel
rabbel at bis-bremerhaven.de
Diese Seite wird Ihnen präsentiert von:
Anzeige
BEG

Anzeige

Anzeige: Anzeige: BEG - Umweltbewusset Energieerzeugung

Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/unternehmens-park/bis-wirtschaft/aquaculture-forum-bremerhaven-2012-2013-wirtschaft-und-wissenschaft-fuer.46003.html
© bremerhaven.de 2009