Was haben Indiana Jones, Superman und Lawrence von Arabien gemeinsam? Die drei Filmhelden bilden mit ihrer Filmmusik die Untermalung für das Höhenfeuerwerk zur SAIL 2010. Wie bereits zweimal zuvor kreiert und sponsert COMET Feuerwerk aus Bremerhaven den pyrotechnischen Höhepunkt während des Festivals der Windjammer.
COMET-Chef Richard Eickel selbst hatte in diesem Jahr die zündende Idee, die Musik aus spektakulären Abenteuerfilmen der letzten fünf Jahrzehnte zu wählen und darauf die Choreografie des Feuerwerks aufzubauen. „Wir lassen uns wieder eindrucksvolle Effekte und Arrangements einfallen, um den vielen tausend Besuchern ein einmaliges Erlebnis zu bieten", sagt Eickel. Das Unternehmen hat eigens diverse Sonderanfertigungen in Italien und China in Auftrag gegeben, um berauschende Effekte am Himmel zu erzeugen.
Die beiden verantwortlichen Pyrotechniker Eckard Tischer und Mathias Kürbs tüfteln schon seit Wochen am perfekten Ablauf. Eine Generalprobe gibt es in diesem Geschäft naturgemäß nicht, aber beide Profis können aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung am Computer planen. „Wir simulieren Effekte und Ablauf, damit diese zur Musik harmonieren. Heraus kommen dabei 20 Minuten abgestimmte Effekte für Augen und Ohr", erklärt Tischer die Herausforderung.
Die Geschosse werden dabei in eine Höhe von bis zu 160 Metern katapultiert. Geschäftsführer Eickel hat noch mehr Details parat: „Rund eintausend Kilogramm Schwarzpulver bilden den Treibstoff. Wir verlegen über zwei Kilometer Kabel und nutzen zweitausend Abschussrohre." Dazu kommen 50 großkalibrige Feuerwerksbatterien und nochmal so viele Römische Lichterbatterien. Um die gesamte Ausstattung perfekt in Stellung zu bringen, werden vier Mitarbeiter von COMET drei Tage lang auf einem Ponton aufbauen.
Die
COMET-Crew hofft auf gutes Wetter und wenig Wind. Dann haben die Zuschauer auf dem Deich zwischen dem Atlantic Hotel Sail City und dem Zoo am Meer den besten Blick, wenn die musikalischen Filmhelden auf Kugelbomben und Kometenrohre treffen.
Die Feuerwerksshow beginnt um 23 Uhr am Samstag, 28. August 2010.