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Zwei neue Elektroautos für den Hafendienstleister bremenports

19.10.2012

Emissionsfrei in den Hafen und wieder zurück: Holger Banik an einem der neuen bremenports-Elektroautos.
Die Hafengesellschaft bremenports testet neue Elektrofahrzeuge. Vor wenigen Tagen wurden zwei E-Mobile vom Typ Mitsubishi i-MiEV in den Fuhrpark des maritimen Dienstleisters übernommen. „Wir setzen uns aktiv für höhere Umweltstandards in der maritimen Wirtschaft ein“, sagt bremenports-Geschäftsführer Holger Banik. „Die neuen Fahrzeuge leisten einen kleinen Beitrag auf dem Weg zum grünen Hafen.“

Wie Banik ergänzt, können sich die technologischen Standards in der Elektromobilität schnell ändern. Deshalb habe man sich bewusst gegen einen Kauf der E-Fahrzeuge entschieden: „Wir haben die Wagen für zunächst zwölf Monate vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Bremen geleast.“

Vor einigen Jahren hatte die Hafengesellschaft als eines der ersten Unternehmen im Land Bremen Erfahrungen mit dem Dauerbetrieb von Elektrofahrzeugen gemacht. „Nach einer Unterbrechung wollen wir dies jetzt fortsetzen“, sagt Banik. Er bedauert, dass auf deutschen Straßen bisher erst etwa 4500 E-Mobile unterwegs sind. Banik geht davon aus, dass sich diese Zahl in den kommenden Jahren deutlich erhöhen wird.

Die Hafengesellschaft habe gute Gründe, sich intensiv mit der Elektromobilität zu beschäftigen: „Als Betreiber eines Fuhrparks dürfen wir die technische Entwicklung nicht verschlafen. Außerdem wollen wir die Emissionen unserer Fahrzeuge weiter senken“, sagt Banik. „Elektromobile stellen dabei eine interessante Alternative dar, allerdings nicht die einzige.“

Die Mitarbeiter von bremenports werden die emissionsfreien Wagen vor allem für Fahrten zu Schleusen, Kajen, Terminals, Hafenbaustellen und ökologischen Ausgleichsflächen nutzen. Ein E-Mobil wird in Bremerhaven stationiert, das andere in Bremen-Stadt.

Der Mitsubishi i-MiEV ist ein 3,48 Meter langer und 1,48 Meter breiter Viersitzer. Das Fahrzeug wird von einer Lithium-Ionen-Batterie angetrieben. Der Heckmotor bringt es auf eine Nennleistung von 35 kW (48 PS) und 130 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit. Tempo 100 wird aus dem Stand nach 15,9 Sekunden erreicht. Die Reichweite beträgt 150 Kilometer. Dann muss das E-Mobil mit seinem fünf Meter langen Ladekabel an der Steckdose andocken. Das „Auftanken“ dauert bis zu sechs Stunden.

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