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Neue Steine und Fugen für den Simon-Loschen-Leuchtturm

23.08.2012

Derzeit verstaut in einem Baugerüst: der Simon-Loschenturm am Neuen Hafen.
Die Sanierungsarbeiten am Simon-Loschen-Leuchtturm machen Fortschritte. Im Auftrag der Hafengesellschaft bremenports reparieren Arbeiter seit einigen Wochen die Außenfassade des historischen Seezeichens, das den Schiffen auf der Weser seit Mitte des 19. Jahrhunderts den Weg weist.

Bei einer der regelmäßig stattfindenden Bauwerksinspektionen hatten Mitarbeiter der Hafengesellschaft vor einigen Monaten erhebliche Wasserschäden festgestellt, die vor allem im oberen Teil des Simon-Loschen-Leuchtturms aufgetreten waren. Der Schaden wurde dokumentiert; anschließend begann die Sanierung. „Dabei haben wir uns eng mit den Denkmalpflegern von Land und Stadt abgestimmt“, berichtet bremenports-Geschäftsführer Holger Banik.

„Auf der Wetterseite im Westen und Nordwesten des Turms waren durch Fugen und Mauerwerk größere Wassermengen in den Turm eingedrungen“, sagt Banik. Diverse Steine der Außenwand mussten ersetzt werden. Außerdem werden große Teile der Fassade neu verfugt, Fensterbänke repariert und Fensterrahmen gestrichen.

Die Sanierung kostet rund 30.000 Euro und wird zum Teil von der Stadtgemeinde Bremen bezahlt, die Eigentümerin des Leuchtturms ist. Auch das Wasser- und Schifffahrtsamt beteiligt sich am finanziellen Aufwand: Der Simon-Loschen-Leuchtturm bildet mit seinem Pendant, dem rot-weiß gestreiften „Minarett“ vor dem Zoo am Meer, ein Richtfeuer. Die Richtfeuerlinie bietet Schiffen auf der Bundeswasserstraße Weser auf dem Weg Richtung Nordsee eine wichtige Navigationshilfe.

Ende des Jahres soll der Leuchtturm wieder für Trauungen geöffnet werden. 2011 gaben sich dort mehr als 40 Paare das Ja-Wort. Für 2013 liegen bereits Anfragen vor.

Wie bremenports-Chef Banik ergänzte, wird der sogenannte Pingelturm an der Kaiserschleuse demnächst ebenfalls saniert. Die Roststellen an der Kuppel müssen beseitigt werden. Auch dieses maritime Bauwerk steht unter Denkmalschutz.

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