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Mode, Lifestyle und jede Menge Leckereien: Erster Abschnitt der Weser-Passage ist eröffnet

03.04.2011

Computergrafik: Außenansicht der neuen Weser-Passage von der Havenwelten her
Das Weser-Forum in der Oberen Bürger ist Vergangenheit, die Zukunft heißt Weser-Passage. Die neue und moderne Shopping-Mall blickt auf einen langen und harten Weg der Entstehung zurück. Hochwertiger Einzelhandel und eine entspannte Atmosphäre sollen hier nun hohe Einkaufsqualität bieten und aus einem ehemaligen Randbereich eine neue Mitte formen.

Mit der Weser-Passage gewinnt die Obere Bürger, direkt am Übergang zu den Havenwelten, einen 25 Meter langen offenen Bereich mit hochwertigem und interessantem Angebot. An dieser Stelle wird eine neue und attraktive Öffnung hin zum nördlichen Parkbereich der Innenstadt geschaffen. Einer zukünftigen, optionalen Weiterentwicklung hin zum ehemaligen geplanten 6. Bauabschnitt des Columbus-Centers, dem „Eulenhof-Grundstück“, steht somit nichts mehr im Wege.

Die Weser-Passage bringt verschiedene Elemente miteinander in Einklang. Zum einen wird natürlich attraktive Einzelhandelsfläche an herausragender Stelle geschaffen, um damit die Angebotsqualität in Bremerhaven zu verbessern. Darüber hinaus soll aber auch der ein wenig im Abseits gelegene nördliche Wohn- und Parkbereich besser in die Obere Bürger eingebunden werden. Das Vorhaben ist in zwei Bauabschnitte eingeteilt. Im Ersten ging es um die Einzelhandelsfläche, die  nun eröffnet wurde. Im Zweiten wird die Zuwegung und Verbindung von Neuem und Altem in Angriff genommen. Ende 2011 soll dann alles fertig sein.

Das Polizeirevier Mitte und die Hauseingänge der beiden nördlichen Wohntürme des Columbus-Centers werden nach innen, in die Passage, gedreht. Das schafft Frequenz und Komfort. Die sanitären Anlagen werden verlegt und komplett neu gestaltet. Am nördlichen Ende, zu dem als Parkplatz genutzten „Eulenhof“ hin, wird ein Fahrstuhl gebaut, um den Zugang in diesen Bereich attraktiver zu gestalten. Das Gesamtinvestitionsvolumen der Stäwog beträgt inklusive Kaufpreis 5,3 Millionen Euro.

Bau und Vermarktung der Passage
Die Arbeiten stellten sich als überaus umfangreich und zeitraubend dar. Der gesamte Fußboden bestand aus brüchigem, 30 Zentimeter starkem Beton, der mit einer winzigen Dämmschicht ausgestattet ist. Mit Radladern und über Rutschen wurden 2000 Tonnen Bauschutt aus der Baustelle geräumt. Der frühe Wintereinbruch sorgte zusätzlich für Verzögerungen bei den Bauarbeiten, Schweißarbeiten waren bei Frost nicht durchführbar. Diese Umstände zwangen den geplante Eröffnungstermin von Anfang März auf den 6. April 2011.

Die Stäwog ging äußerst vorsichtig bei der Vermarktung der Ladenflächen vor. Der Markt in diesem Segment ist sehr sensibel und wird mit Argusaugen durch die Konkurrenz beäugt. Interessenten blieben solange „Geheimsache“, bis die Unterschriften auf den Verträgen getrocknet waren. Dieses achtsame Vorgehen zeigte jedoch den gewünschten Erfolg. Ende 2010 wurden die Unternehmensketten S.Oliver, Tamaris, Depot und die Brezelbäckerei Ditsch als Ankermieter für den ersten Bauabschnitt präsentiert. Das Einzelhandelsangebot in der Bremerhavener Innenstadt erhält eine attraktive Aufwertung. Das Weser-Forum hat seine Bestimmung gefunden: die Weser-Passage.     Marco Butzkus

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Originaladresse des Artikels: http://www.bremerhaven.de/meer-erleben/stadtleben/mode-lifestyle-und-jede-menge-leckereien-erster-abschnitt-der-weser-passage.39328.html
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